Rund 1850 Legehennen tot Erneuter Fall von Vogelgrippe in Wittmund
Im Landkreis Wittmund gibt es einen weiteren Fall von Vogelgrippe. Betroffen ist eine gewerbliche Geflügelhaltung mit rund 1850 Tieren.
Wittmund - In Wittmund ist das Vogelgrippevirus in einer weiteren Geflügelhaltung nachgewiesen worden. Wie der Zweckverband Veterinäramt Jade-Weser mitteilt, handelt es sich um eine gewerbliche Legehennenhaltung mit gut 1850 Legehennen. „Bei den Hennen traten zahlreiche Todesfälle auf“, heißt es. „Die restlichen Tiere mussten getötet werden.“
Es sind Sperrzonen eingerichtet worden. Die Schutzzone, früher Sperrbezirk genannt, hat einen Radius von mindestens drei Kilometern um den befallenen Betrieb und umfasst Teile der Stadt Wittmund. Um diese Schutzzone herum wurde eine Überwachungszone, früher Beobachtungsgebiet genannt, gelegt. Diese hat einen Radius von mindestens zehn Kilometern um den Betrieb. Die Überwachungszone umfasst im Landkreis Wittmund den überwiegenden Teil der Stadt Wittmund sowie kleinere Teile der Gemeinden Friedeburg, Dunum, Stedesdorf, Werdum, Esens, Moorweg und Blomberg, zudem im Landkreis Friesland Teile der Gemeinde Wangerland sowie der Stadt Jever.
Ende September war die Vogelgrippe in einer Hobbyhaltung im Landkreis Wittmund nachgewiesen worden. Im Bestand befanden sich insgesamt 45 Legehennen, Puten, Enten und Gänse.
Vogelgrippe im Landkreis Wittmund ausgebrochen
Vogelgrippe-Ausbruch in Legehennenbetrieb im Wangerland
Weiterer Ausbruch von Geflügelpest