Kantersieg in der Bezirksliga  SV Großefehn schießt Moordorf mit 6:1 ab

Heiner Steenhoff
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Von Heiner Steenhoff
| 23.10.2022 20:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Hauke Specht (links) steuerte einen Doppelpack bei und erzielte in dieser Szene das 1:0.
Hauke Specht (links) steuerte einen Doppelpack bei und erzielte in dieser Szene das 1:0.
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Heftig unter die „Torräder“ des SV Großefehn kam gestern Nachmittag in der Fußball-Bezirksliga die Elf von Ostfrisia Moordorf. Zwei Fehntjer trafen doppelt.

Großefehn- Heftig unter die „Torräder“ des SV Großefehn kam gestern Nachmittag in der Fußball-Bezirksliga die Elf von Ostfrisia Moordorf. Am Ende konnten die Gäste noch sehr froh sein, dass es nach 90 Minuten und gut 9 Minuten verletzungsbedingter Nachspielzeit nur 6:1 hieß. Bitterer als die Niederlage war für Ostfrisia Moordorf, dass sich wieder zwei Spieler verletzten.

Ohne großes Abtasten legten die Gastgeber los „wie die Feuerwehr“. Bereits in der ersten Minute setzte sich auf der linken Angriffsseite Janek Freudenberg durch, doch sein Heber landete knapp neben dem Moordorfer Tor. In den folgenden Minuten versuchte Großefehn, die Gäste weiter unter Druck zu setzen, doch Moordorf stellte sich ein wenig besser auf das gegnerische Spiel ein.

Gefährliche Aktion

In der 22. Minute wurde dann SVG-Torjäger Hauke Specht in der Angriffsspitze angespielte, setzte sich im Zweikampf gegen seinen Gegenspieler durch und traf aus gut 18 Metern zum 1:0. Bis zur Halbzeit häuften sich danach die guten Einschussgelegenheiten für Großefehn fast im Minutentakt. Zunächst pfiff der Schiedsrichter noch ein Tor für Shawn King (26.) wegen einer Abseitsstellung ab. Dann vergaben schon fast fahrlässig erneut Shawn King, Tobias Hillers und Hauke Specht weitere Großchancen.

Die erste gefährliche Aktion auf der Gegenseite und einen möglichen Torerfolg verhinderte dann zehn Minuten vor der Pause ein SVG-Abwehrspieler. Zwei Minuten vor der Pause scheiterte erneut Hillers, ehe der Großefehner Torhüter Hendrik Weßling mit einer Fußabwehr einen Flachschuss von Tim Röpkes parierte. Mit dem 1:0 zur Pause waren die Gäste letztlich gut bedient und ließen für den zweiten Durchgang zumindest noch alle Möglichkeiten offen. Als jedoch Tom Böhling bereits in der 48. und in der 58. Minute mit einem Doppelpack zum 3:0 traf, war die Vorentscheidung gefallen. In der letzten halben Stunde beschränkten sich die Gäste dann darauf, weitere Großefehner Tore zu verhindern. Ganz gelang das schließlich nicht.

Ein Moordorfer Eigentor, sowie Specht und der eingewechselte Nachwuchsspieler Paul Meyerhoff erhöhten das Ergebnis dann bis zum Spielende noch auf 6:1. Zwischenzeitlich hatte Andreas Buse in der 79. Minute noch für den Moordorfer Ehrentreffer gesorgt. „Das Ergebnis spricht für sich, da muss ich nicht noch viel zu sagen“, lautete das Fazit von Moordorfs enttäuschtem Trainer Dennis Debelts. Was ihn aber noch mehr schmerzte, waren die erneuten schweren Verletzungen von zwei seiner Spieler (Wilko Janssen und Christian de Beer). „Wir hatten vor allem in der ersten Halbzeit so viele Großchancen, da muss man das zweite Tor früher erzielen“, stellte ein ansonsten zufriedener SVG-Trainer Bi Le Tran fest. Nach der Pause konnte er dann noch einige von seinen Stammspielern schonen und wechselte kräftig durch.

SV Großefehn: Weßling; H. Janssen, Sievers, Aden (76. Flessner), Hillers (68. Müller), Adam (76. Dirks), Martens (68. Gerdes), King, Freudenberg, Böhling (68. Meyerhoff), Specht.

Ostfrisia Moordorf: Weber; C. de Beer (64. Schütte), Bamezon, T. Janssen (46. M. Hogelücht), O. de Beer (46. Poppen), T. Röpkes (82. Kruse), N. Hogelücht, Ihben, W. Janssen (56. van Kooten), Buse, A. Röpkes.

Tore: 1:0 Specht (22.), 2:0/3:0 Böhling (48./58.), 4:0 Specht (78.), 4:1 Schütte (79.), 5:1 Eigentor Buse (85.), 6:1 Meyerhoff (90.+7).

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