Praktikanten gesucht Klaus-Peter Wolfs nächster Krimi wird verfilmt
Bald beginnen die Dreharbeiten für „Ostfriesennacht“. Es ist die zehnte Verfilmung der Klaus-Peter-Wolf-Krimis. Gleichzeitig gibt es jetzt eine TV-Ankündigung.
Norden / HEI - Kommissarin Ann Kathrin Klaasen ermittelt unermüdlich weiter: Ab dem 9. November dreht die Berliner Produktionsgesellschaft Schiwagofilm „Ostfriesennacht“ ab. Es ist bereits der zehnte Krimi des Norder Autoren Klaus-Peter Wolf, der für den Fernsehsender ZDF verfilmt werden soll – und der zweite in diesem Jahr. Schon im Mai waren die Berliner für „Ostfriesenwut“ rund um Norden unterwegs.
Wie das Wort „Ostfriesennacht“ schon andeutet, wird die neue Geschichte ziemlich düster: Mehrere Frauen werden tot aufgefunden. Sie kennen sich nicht, und doch haben alle etwas gemeinsam – ein besonderes Tattoo. Der Serienkiller tötet aber nicht nur. Er verleibt sich ein Stück der Frauen gewissermaßen ein. Und während Ann Kathrin Klaasen sich den Kopf über Motiv und Mörder zerbricht, macht sich ihr Partner im Leben und im Beruf, Frank Weller, Sorgen um seine Tochter. Sie hat seit neuestem einen neuen Freund. Und nicht nur das – auch sie trägt ein Tattoo.
Das können Praktikanten machen
Zum Drehstart sucht die Schiwago Film GmbH noch „helfende Hände“, wie Produzent Martin Lehwald sagt. Praktikanten, die mit anpacken, werden sowohl für den kreativen Bereich wie Ausstattung, Licht, Ton und Kamera benötigt, als auch für den organisatorischen Bereich, im Büro oder am Set. Interessierte können sie per E-Mail an info@schiwagofilm.de bewerben.
Die Vorbereitungen für den Drehstart Anfang November laufen indes auf Hochtouren. Dieser Monat ist aus Lehwalds Sicht ideal: „Da ist meist bestes Krimiwetter.“ Und die Herbstferien und der damit verbundene Trouble sind vorbei. Bis Anfang Dezember soll „Ostfriesennacht“ abgedreht sein.
Wieder Premierenfeier geplant
Regie wird diesmal Grimme-Preisträger Johannes Fabrick führen. Der Österreicher wird Wolfs Roman aber nicht nur verfilmen. Er hat auch das Drehbuch geschrieben. Lehwald: „Er ist sehr erfahren im Fernsehbereich.“ Zuletzt hat Fabrick für die ARD die Kriminalfilmreihe „Hartwig Seeler“ mit Schauspieler Matthias Koeberlin in der Titelrolle umgesetzt. Auch hierbei schrieb er das Drehbuch und führte Regie. Nach Ostfriesland wird Fabrick laut dem Produzenten seinen Lieblingsschauspieler Koeberlin mitbringen.
Keine Veränderungen gibt es hingegen im Ermittlerteam. Schauspielerin Picco von Groote schlüpft wieder in die Rolle der eigenwilligen, aber erfolgreichen Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen. Auch Rupert (Barnaby Metschurat), Kripochef Ubbo Heide (Kai Maertens) und Kollege Frank Weller (Christian Erdmann) sind weiter dabei.
Für Picco von Groote ist es bereits der vierte Polizeieinsatz. Die Zuschauer haben sie in dieser Rolle allerdings bisher noch nicht gesehen. Und sie werden sich auch noch ein wenig gedulden müssen. Sendetermin für den 2021 gedrehten Teil der Reihe, „Ostfriesenmoor“, wird voraussichtlich der 4. Februar sein. „Dann wollen wir auch wieder eine Premierenfeier veranstalten“, kündigt Martin Lehwald an. Die letzte Feier im Theatersaal der Oberschule aus Anlass der Uraufführung eines Ostfrieslandkrimis liegt schon etwas zurück. Im Februar 2020 hatte „Ostfriesengrab“ vor 400 Fans Premiere.
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