Dreharbeiten zum Ostfrieslandkrimi  Ann Kathrin Klaasen ermittelte auf dem Flugplatz Norddeich

Rebecca Kresse
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Von Rebecca Kresse
| 22.11.2022 13:27 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Drehten am Dienstag am Flugplatz Norddeich für „Ostfriesennacht“: Miguel Abrantes Ostrowski (von links), Wolf Bachofner, Picco von Groote, Christian Erdmann und Barnaby Metschurat. Foto: Rebecca Kresse
Drehten am Dienstag am Flugplatz Norddeich für „Ostfriesennacht“: Miguel Abrantes Ostrowski (von links), Wolf Bachofner, Picco von Groote, Christian Erdmann und Barnaby Metschurat. Foto: Rebecca Kresse
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Am Dienstag wurden auf dem Flugplatz in Norddeich Szenen für den Ostfriesenkrimi zum Klaus-Peter-Wolf-Roman „Ostfriesennacht“ gedreht. Mit besonderen Herausforderungen für das Team von Schiwago Film.

Norddeich - Wer am Dienstag mit dem Flieger von Norddeich in Richtung Inseln gestartet ist, stand plötzlich mitten in einem Filmset. An Drehtag zehn von 22 war das Team der Schiwago Film GmbH am Flugplatz Norddeich zu Gast und drehte Szenen für den neuen Ostfrieslandkrimi „Ostfriesennacht“. Im typischen ostfriesischen Novembergrau mussten Hauptdarstellerin Picco von Grote als Ann Kathrin Klaasen, Christian Erdmann als Frank Weller, Barnaby Metschurat als Rupert, Miguel Abrantes Ostrowski als BKA-Mann Dirk Klatt und Wolf Bachofner als Polizeichef Martin Büscher ihre Szenen wieder und wieder drehen. Dabei gab es am Flugplatz eine besondere Herausforderung für das Filmteam: Der normale Flugbetrieb der Inselflieger ging während des Drehs weiter. Auch Ann Kathrin Klaasen, Rupert und Frank Weller durften am Dienstag tatsächlich mit dem Flieger abheben.

Nicht der einzige besondere Drehtag in den vergangenen Tagen. Am Montag etwa wurde eine Traumszene von Ann Kathrin Klaasen im Watt am Naturstrand von Hilgenriedersiel gedreht. Bei knapp über null Grad musste Picco von Groote im Schlafanzug und barfuß durchs Watt rennen. „Das war sportlich und kalt“, sagte Producer Simon Grohe im Gespräch mit unserer Zeitung. Auch, wenn sich die Kostümbildner einiges ausgedacht hatten, um die Schauspielerin schnell wieder warm und sauber zu bekommen. Ein Wärmezelt war vor Ort, unweit war eine Ferienwohnung angemietet worden, wo die Schauspielerin sich mit einer heißen Dusche schnell wieder aufwärmen konnte, für die nackten Füße stand ein lauwarmes Fußbad bereit. Zur Freude von Simon Grohe sind die sechs nötigen Einstellungen innerhalb kürzester Zeit entstanden. So habe sich die Belastung von Picco von Groote so gering wie möglich gehalten.

Im Februar läuft der nächste Krimi im Fernsehen

Am Freitag war das Filmteam in Lütetsburg auf dem Golfplatz. Dort wurde an den Baumhäusern gedreht. Im neuen Filmstudio im ehemaligen Möbelhaus Pflüger ist bis jetzt noch nicht gedreht worden. Erst in zwei Tagen wird das Bühnenbild fertig sein. Alle Szenen innerhalb des Kommissariats werden also erst am Ende der Drehzeit aufgenommen. Noch bis zum 9. Dezember ist das Team für „Ostfriesennacht“ in Norden. Dann ist Pause bis zum Frühjahr. Wie berichtet, wird Schwiago Film auch mindestens die nächsten zwei Ostfriesenkrimis im Studio auf dem ehemaligen Pflüger-Gelände drehen. Nach dem Kauf des Geländes durch die Stadt Norden und die Ankündigung von Bürgermeister Florian Eiben, die Norder Filmstudios weiter ausbauen zu wollen, dürfte die Zusammenarbeit aber auch darüber hinaus weitergehen.

Im Fernsehen zu sehen sein wird der nächste Ostfriesenkrimi laut Simon Grohe am 4. Februar 2023. Dann werde „Ostfriesenmoor“ gezeigt. Ebenfalls noch in 2023 soll dann „Ostfriesenfeuer“ zu sehen sein. Im Jahr 2024 folgt dann „Ostfriesenwut“, danach „Ostfriesenschwur“ und „Ostfriesennacht“.

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