Hamburg  Nachhaltigkeit und Black Friday geht nicht zusammen? Geht doch!

Yannick Kitzinger
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Von Yannick Kitzinger
| 25.11.2022 08:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Onlinekäufe Foto: dpa/ Mohssen Assanimoghaddam
Onlinekäufe Foto: dpa/ Mohssen Assanimoghaddam
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In der Vorweihnachtszeit und vor allem am Black Friday werden wieder massenhaft Pakete durch die Welt geschickt. Mit einigen Tipps kannst Du das Online-Shopping allerdings klimabewusster gestalten.

In diesem Artikel erfährst Du:

Weihnachten steht vor der Tür. Und mit dem Black Friday am 25. November wird auch hierzulande die große Schnäppchenjagd nach günstigen Geschenken eingeläutet. Händler unterbieten sich gegenseitig mit Billigpreisen. Vor allem für Online-Shops ist der Aktionstag nicht mehr wegzudenken und zählt mittlerweile zu den umsatzstärksten Tagen im Jahr. Doch eines ist die Konsumschlacht leider nicht: nachhaltig. Mit einigen Tipps kannst Du Deinen Shopping-Fußabdruck im Netz aber ganz einfach klein halten.

"Einen schwarzen Tag für die Umwelt", nennt Greenpeace den Black Friday. "Unser Konsum vernichtet immer mehr Ressourcen und heizt die Klimakrise an. Verbraucher sollten sich bewusst sein, dass jedes einzelne Paket Folgen für die Umwelt hat", so eine Sprecherin. Insbesondere in der Weihnachtszeit arbeiten die Zustelldienste am Limit. Allein die Post-Tochter DHL liefert täglich bis zu 8,5 Millionen Päckchen und Pakete in Deutschland aus. An normalen Tagen sind es rund 4,3 Millionen. Das sorgt für mehr Verkehr, Lärm und Abgase und Unmengen an Verpackungsmüll.

Untersuchungen ergeben allerdings auch, dass Onlineshopping aus Klimasicht oft sogar besser als der Einkauf im stationären Handel. Das ändert sich in der Regel jedoch dann, wenn man Waren als Retour zurückschickt.

Das Europäische Verbraucherzentrum erklärt, wie Du am Black Friday auf nachhaltige Schnäppchen-Jagd gehen kannst:

Außerdem gibt es mittlerweile viele nachhaltige Alternativen zum Black Friday. Im vergangenen Jahr haben sich weltweit zahlreiche Versandhäuser und Online-Shops mit dem Green Friday für eine umweltbewusstere Shopping-Möglichkeit entschieden. Der Tag findet parallel zum Black Friday statt. Dabei spenden die Unternehmen einen Teil des Gewinns für Umweltprojekte oder kompensieren den verursachten CO₂-Ausstoß.

Eine Alternative ist auch der Buy Nothing Day, der immer einen Tag nach dem Black Friday stattfindet. Der Tag zielt darauf ab, das eigene Kaufverhalten zu hinterfragen und ruft bewusst zum Verzicht auf.

Beim Buyback Friday oder Green Sunday hingegen stehen hauptsächlich Gebrauchtwaren im Fokus. Die Idee dahinter: Durch den Kauf von Gebrauchtwaren verlängert sich nicht nur deren Nutzungsdauer, sondern man spart zeitgleich noch Geld und Ressourcen ein.

Dieser Artikel erschien erstmals im November 2021.

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