Garrel Weiterer Geflügelpest-Ausbruch im Landkreis Cloppenburg
Im Landkreis Cloppenburg ist ein weiterer Ausbruch der Geflügelpest nachgewiesen worden. Betroffen ist ein Betrieb in Garrel mit 22.000 Tieren.
In der Gemeinde Garrel im Landkreis Cloppenburg wurde ein weiterer Ausbruch der hochpathogenen Aviären Influenza mit dem Erreger H5N1 in einem Putenbetrieb nachgewiesen. Den Ausbruch hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) amtlich bestätigt. Der Bestand mit 22.000 Puten wurde tierschutzgerecht getötet und wird nun geräumt. Das teilte der Landkreis Cloppenburg nun mit. Somit sind in diesem Landkreis seit dem 20. Dezember zwei Ausbruchsbetriebe mit insgesamt 30.100 Puten betroffen.
Um den Nutzgeflügelbestand mit dem positiven Virusnachweis werden ab Samstag (24. Dezember) als Sperrzone eine Schutzzone (ehemals Sperrbezirk) und eine Überwachungszone (ehemals Beobachtungsgebiet) festgelegt. Als Schutzzone wird das Gebiet um den Seuchenbestand in der Gemeinde Garrel mit einem Radius von drei Kilometern festgelegt.
Die Schutzzone betrifft im Landkreis Cloppenburg Gebiete in der Gemeinde Garrel. Um die Schutzzone wird mit einem Radius von zehn Kilometern um den Seuchenbestand eine Überwachungszone festgelegt. Die Überwachungszone betrifft im Landkreis Cloppenburg Gebiete in den Gemeinden Bösel, Emstek, Garrel, Molbergen sowie den Städten Cloppenburg und Friesoythe.
Der Landkreis Cloppenburg hat zudem eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zur Anordnung eines Verbots der Wiedereinstallung zum Schutz gegen die aviäre Influenza erlassen. Das Wiedereinstallungsverbotsgebiet umfasst die Gemeinden Bösel, Cappeln, Emstek, Garrel, Lastrup, Lindern, Molbergen sowie die Städte Cloppenburg und Friesoythe. Das Wiedereinstallungsverbot gilt für Truthühner, die in Gefangenschaft aufgezogen oder gehalten werden.