Gericht nennt Details  34-jähriger Rhauderfehntjer hat gegen Auflagen verstoßen

Dirk Hellmers
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Von Dirk Hellmers
| 29.12.2022 12:53 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
in Rhauderfehner ist am Mittwoch verhaftet worden. Symbolfoto: Heiko Küverling/Fotolia
in Rhauderfehner ist am Mittwoch verhaftet worden. Symbolfoto: Heiko Küverling/Fotolia
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Am Mittwoch ist ein 34-jähriger Mann aus Rhauderfehn verhaftet worden. Nun steht fest wie lange der Mann hinter Gitter muss. Und bald wird eine weitere Berufung verhandelt.

Westrhauderfehn - Einen Tag, nachdem ein 34-jähriger Mann in Westrhauderfehn von der Polizei verhaftet worden ist, nennt das Amtsgericht in Leer weitere Details. Der Rhauderfehntjer soll nach Angaben von Gerichtssprecher Heiko Brahms gegen Bewährungsauflagen verstoßen haben. Deswegen sei der Mann am Mittwoch von der Polizei abgeholt worden. Dabei gehe es unter anderem um eine Haftstrafe von einem halben Jahr. Um welche Straftaten es in diesem Fall gehtl, dazu konnte Brahms nichts sagen.

Wie lange der 34-Jährige im Gefängnis bleiben muss, ist unklar. Denn im August vergangenen Jahres hat ihn das Amtsgericht in Leer zu einem Jahr Haft ohne Bewährung verurteilt. Damals ging es unter anderem um eine gefährliche Körperverletzung. Der Rhauderfehner soll mit mehr als 130 Stundenkilometern und 2,7 Promille bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei auf dem Untenende in Rhauderfehn einen Unfall verursacht haben. Außerdem hat er nach Auffassung des Gerichtes das Grab seiner Schwiegermutter geschändet. Gegen das Urteil hat er allerdings Rechtsmittel eingelegt. Die Verhandlung ist für den 18. April vor dem Landgericht in Aurich terminiert.

Im Oktober folgte ein weiteres Urteil. Dieses Mal waren es ein Jahr und sechs Monate Haft, zu der er verurteilt worden ist. Auch bei dieser Verhandlung ging es um Trunkenheitsfahrten – sowohl mit dem Auto (1,43 Promille) als auch mit dem Fahrrad (rund drei Promille). Außerdem ging es um Bedrohungen gegen die Familie seiner Noch-Frau und Vandalismus an einer Bushaltestelle. Der Fehntjer legte ebenfalls Rechtsmittel ein. Für die Verhandlung gibt es in Aurich noch keinen Termin, wie eine Sprecherin des Landgerichtes am Donnerstag mitteilte.

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