Kompletter Tierbestand betroffen  Geflügelpest in Garrel – 14.500 Puten getötet

Carsten Ammermann
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Von Carsten Ammermann
| 02.01.2023 12:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Hinweisschilder weisen auf Sperr- und Beobachtungsgebiete hin. Archivbild
Hinweisschilder weisen auf Sperr- und Beobachtungsgebiete hin. Archivbild
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In einem Betrieb in der Gemeinde Garrel ist der Erreger H5N1 ausgebrochen. Der Bestand wurde noch am Sonntag getötet. Die Schutzzone betrifft auch die Stadt Friesoythe.

Landkreis Cloppenburg/Garrel - In der Gemeinde Garrel wurde ein Ausbruch der hochpathogenen Aviären Influenza mit dem Erreger H5N1 in einem Putenbetrieb nachgewiesen. Den Ausbruch hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) nach Angaben des Landkreises Cloppenburg bereits amtlich bestätigt. Der Bestand mit 14.500 Puten ist deshalb am Sonntag tierschutzgerecht getötet und im Anschluss geräumt worden. Das teilte Frank Beumker, Pressesprecher des Landkreises Cloppenburg, an diesem Montag auf Anfrage mit. Die entsprechenden Allgemeinverfügungen sind noch am Sonntag, 1. Januar 2023, veröffentlicht worden und am Montag in Kraft getreten.

Um den Nutzgeflügelbestand mit dem positiven Virusnachweis werden ab diesem Montag als Sperrzone eine Schutzzone (ehemals Sperrbezirk) und eine Überwachungszone (ehemals Beobachtungsgebiet) festgelegt. Als Schutzzone wird das Gebiet um den Seuchenbestand in der Gemeinde Garrel mit einem Radius von drei Kilometern festgelegt. Die Schutzzone betrifft im Landkreis Cloppenburg Gebiete in der Gemeinde Garrel und der Stadt Friesoythe. Um die Schutzzone wird mit einem Radius von zehn Kilometern um den Seuchenbestand eine Überwachungszone festgelegt. Die Überwachungszone betrifft im Kreis Cloppenburg Gebiete in den Gemeinden Bösel, Emstek, Garrel, Molbergen sowie den Städten Cloppenburg und Friesoythe.

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