Trendsport am Badesee  Stand-Up-Paddling-Station in Uplengen sucht neuen Betreiber

Tobias Rümmele
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Von Tobias Rümmele
| 05.01.2023 14:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Stand-Up-Paddling-Bord erfreut sich großer Beliebtheit. Foto: Rumpenhorst/DPA
Stand-Up-Paddling-Bord erfreut sich großer Beliebtheit. Foto: Rumpenhorst/DPA
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Am See in Großsander hat sich ein Verleih für die beliebten Surfbretter etabliert. Doch für die kommende Saison muss sich noch jemand finden, der das Angebot leitet.

Uplengen - Stand-up-Paddling, kurz SUP, ist eine relativ neue Wassersportart, bei der man auf einem breiten Surfbrett steht und sich mit einem Paddel fortbewegt. Man kann SUP auf ruhigen Gewässern, aber auch an Stränden oder in Flüssen und Seen ausüben. Derzeit liegt der Wassersport voll im Trend. An vielen Badestellen haben Gäste die Möglichkeit, sich ein Brett samt Paddel auszuleihen und direkt loszulegen. So auch am Badesee in Großsander. Doch die dortige SUP-Station steht vor einem Betreiberwechsel.

„Der aktuelle Betreiber, der die SUP-Station vor zwei Jahren in Absprache mit der Gemeinde Uplengen aufgebaut hatte, wird sich leider 2023 zurückziehen“, erklärt Bürgermeister Heinz Trauernicht (parteilos). „Dies bedauern wir sehr, da sich die Vermietung der SUP-Boards als nachgefragter Bestandteil des Angebots am Badesee Großsander voll etabliert hatte.“

Beliebtes Ausflugsziel

Der Badesee erfreute sich in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit. Der See ist gut mit dem Auto erreichbar, liegt trotzdem idyllisch und hat einen Sandstrand. Nicht nur Menschen aus der Umgebung zieht es in den Sommermonaten dorthin. Auch Urlauber machen dort gerne Halt. Die Gemeinde will den See deshalb weiter aufwerten. Schon bald könnte dort etwa ein Stellplatz für Wohnmobile entstehen.

Auch der bisherige Betreiber der SUP-Station berichtete von guten Geschäftsbedingungen. „Wirtschaftlich hatte sich dieser Standort nach den Angaben des Betreibers durchaus getragen‘“, erklärt Trauernicht. Er gebe das Geschäft aber aus Zeitgründen ab. Derzeit laufe die Suche nach einem Nachfolger. Die Gemeinde Uplengen unterstütze den bisherigen Betreiber aus Oldenburg dabei. Er hoffe, dass auch im Jahr 2023 und darüber hinaus SUP-Boards zur Vermietung angeboten werden können, sagt Trauernicht. „Erste Gespräche mit möglichen Nachfolgern konnten bereits geführt werden“, berichtet der Bürgermeister. „Ich bin da sehr zuversichtlich.“

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