Umbau ist im Gang Wie aus dem ehemaligen „Maxx“ eine Erlebnisgastronomie wird
Seit drei Wochen geben Handwerker in einer Emder Szenekneipe den Ton an. Die Zeiten, in denen man dort nur auf ein Bier oder einen Drink vorbeischaute, sind vorbei.
Emden - Von außen ist bislang kaum etwas zu sehen, drinnen aber geben Handwerker schon seit gut drei Wochen den Ton an: Aus der traditionsreichen Szene-Kneipe „Maxx“ im Herzen der Vergnügungsmeile am Neuen Markt in Emden wird jetzt das „La Vie - Le Petit“. Neu sind aber nicht nur der Name und die Betreiber, sondern auch das Konzept.
Was und warum
Darum geht es: In der Emder Innenstadt wird bald eine neue Erlebnisgastronomie eröffnet.
Vor allem interessant für: alle, die gerne in Emden ausgehen, und diejenigen, die sich für Entwicklungen in der Gastronomie interessieren
Deshalb berichten wir: Diese Zeitung berichtete bereits zum Ende des vergangenen Jahres über den Inhaberwechsel in der bisherigen Szenekneipe Maxx. Jetzt laufen dort die Umbauarbeiten. Wir haben uns dort umgeschaut und mit dem neuem Betreiber gesprochen. Den Autor erreichen Sie unter: h.mueller@zgo.de
Die Zeiten, in denen man in dieser Kneipe nur auf Bier oder einen Drink vorbeischaute, sind vorbei. Der Gastronom Alexander Hasberg, der die Kneipe im Dezember von der Emderin Carola Weddermann übernahm, will seinen Gästen mehr bieten. Der 51-Jährige spricht von einer „Erlebnis-Gastro“ mit einem Mix aus Restaurant, Sportsbar, Café, Restaurant, Cocktailbar und Bierlokal. Hinzu kommen regelmäßig Live-Konzerte und weitere Veranstaltungen.
Emden ist der erste „Ableger“ des Stammhauses
Das gleiche Konzept verfolgen Alexander Hasberg und seine aus der Krummhörn stammende Frau Rebecca Hasberg seit einigen Jahren auch in ihrem Stammhaus im friesischen Jever, das den gleichen Namen trägt. Emden ist sozusagen der erste „Ableger“ von „La Vie - Le Petit“. Der Name kommt aus dem Französischen und heißt zu Deutsch etwa „Das Leben - Das Kleine“ .
Französisch wird in der neuen Lokalität aber kaum etwas anmuten. Es sind eher niederländische und englische Einflüsse, die das Ambiente mit einer Mischung aus sowohl rustikalen als auch industriellen Elementen ausmachen soll. „Vergleichen lässt es sich vielleicht mit dem bekannten Café ,De Drie Gezusters‘ am Grote Markt in Groningen“, sagt Alexander Hasberg.
Das Herzstück des Lokals bleibt
Stammgäste werden aber auch Elemente des ehemaligen „Maxx“ erkennen können. Denn der große hölzerne Tresen, das Herzstück des Lokals, bleibt stehen. Er wird aber aufgemöbelt – ebenso wie die Holzverkleidungen an den Wänden.
Noch internationaler als bei der Einrichtung wird es beim Blick auf die Speisen, die Hasberg und sein etwa zwölfköpfiges Team anbieten wollen Auf der Karte werden amerikanische, mexikanische und spanische Kost stehen - von Burgern, über Burritos und Tapas bis hin zu Steaks.
Schon vor der Eröffnung wird gefeiert
Eröffnen soll das „La Vie - Le Petit“ am 1. März - „voraussichtlich“, schränkt Alexander Hasberg mit Blick auf mögliche Überraschungen beim weiteren Ausbau des Lokals ein. Aber schon am 19. Februar werden Emderinnen und Emder den neuen Gastgeber kennenlernen können. Denn zum „Pappnasenball“, der traditionellen Karnevalssause im Emder Kneipenviertel, wird es dort eine Baustellenparty geben. Dabei werden die DJs Fokko Bakker und Lucky alias Matthias Redenius den Feiernden einheizen.
Ein Termin für das erste Live-Konzert steht auch schon. Am 8. April wird in dem neuen Lokal die Auricher Band „Adrenalin“ auftreten.
Hasberg, der früher für längere Zeit in Emden gelebt hat verspricht sich viel von dem neuen Standort. Vor allem die zentrale Lage inmitten der Innenstadt sei für ihn ausschlaggebend gewesen, das Lokal zu übernehmen. „Da kommt keiner dran vorbei“, sagt er.
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