Neuer Gesundheitsminister  Philippi wird sich beweisen müssen

Lars Laue
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Ein Kommentar von Lars Laue
| 25.01.2023 18:09 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Will sich erstmal „vernünftig einarbeiten“: Niedersachsens neuer Sozial- und Gesundheitsminister Andreas Philippi. Foto: Matthey/DPA
Will sich erstmal „vernünftig einarbeiten“: Niedersachsens neuer Sozial- und Gesundheitsminister Andreas Philippi. Foto: Matthey/DPA
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Seine Vorgängerin Daniela Behrens hat die Messlatte hoch gehängt: Niedersachsens neuer Sozial- und Gesundheitsminister Andreas Philippi steht vor schweren Aufgaben.

Dass Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) einmal mehr jemanden aus der Bundespolitik nach Hannover geholt hat, um in seinem Kabinett eine Spitzenposition zu besetzen, wirft Fragen auf: Traute er die Führung des Sozial- und Gesundheitsministeriums niemandem aus seiner eigenen Landtagsfraktion zu oder wollte schlicht keiner?

Fest steht: Nach Vorgängerin Daniela Behrens, vor ihrer Rückkehr nach Hannover Abteilungsleiterin im Bundesfamilienministerium, wechselt auch ihr Nachfolger Andreas Philippi vom Bund ins Land. Der Mediziner aus dem Wahlkreis Göttingen hatte erfolgreich für den Bundestag kandidiert, ist nun aber seit Mittwochmorgen Niedersachsens neuer Gesundheitsminister. In dieser Funktion liegt eine Menge Arbeit vor dem neuen Behördenchef. Zwar ist Corona so gut wie kein Thema mehr, aber die Krankenhauslandschaft ist reformbedürftig, der Pflegebereich leidet unter einem gravierenden Fachkräftemangel und als eine der größten Herausforderungen der Zukunft dürfte die ärztliche Versorgung der Menschen auf dem Land gelten.

Als Chirurg ist Philippi schwierige Operationen gewohnt. Aber schafft er es auch, die Sozial- und Gesundheitspolitik in Niedersachsen zu heilen und zukunftsfähig aufzustellen? Als Nachfolger der erfolgreichen Corona-Managerin Behrens tritt er kein leichtes Erbe an.

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