Rostock Warum eine junge Rostockerin freizügige Bilder auf OnlyFans anbietet
Sie ist Rostocks Thema Nummer eins – das sagt zumindest Alina Cherie Kießlich über sich. Seit Jahren polarisiert sie mit freizügigen Bildern auf Instagram. Warum Alina nun auch auf der Erotikplattform OnlyFans aktiv ist, erklärt sie im Interview.
In diesem Artikel erfährst Du:
Alina Cherie Kießlich spaltet die Gemüter der Hansestadt Rostock. Seit 2013 ist die 28-jährige Sachbearbeiterin und LT-Barkeeperin unter ihrem Pseudonym RostocksThema_Nr1 auf Instagram aktiv. Ihre teils freizügigen, teils humorvollen Beiträge rufen jedoch sowohl zahlreiche Fans als auch Hater auf den Plan. Mittlerweile verkauft die Influencerin ihre erotischen Fotos und Videos auch auf OnlyFans. Wie es dazu gekommen ist, erklärt Alina im Interview mit NNN-Redakteur Nicolas Bahr.
Frage: Auf Instagram bezeichnest Du Dich selbst als Rostocks Thema Nummer eins. Wo kommt dieses Pseudonym her?
Antwort: Alina: Das war damals eigentlich nur ein Witz. Vor rund zehn Jahren hab ich mich auf Instagram angemeldet. Ich weiß noch genau, dass ich damals mit meinem besten Freund zusammen im Bett lag und ich mich eigentlich ganz normal Alina Cherie nennen wollte. Allerdings hab ich dann gesehen, dass der Name schon in Benutzung war.
Antwort: Recht spät abends haben wir dann so ein bisschen rumgescherzt. Ich muss dazu sagen – damals ging ein Bild von mir im Club vollkommen durch die Decke, die Kommentare waren wild. Dadurch war ich sehr viel im Gespräch. Deshalb sind wir dann auf den Namen RostocksThema_Nr1 gekommen und ich dachte mir: Ey, das ist witzig.
Antwort: Mit dem Namen ist der Account dann auch ziemlich bekannt geworden und dann hab ich das einfach so gelassen. Außerdem hat mir der Name auch immer eine gewisse Distanz zu Hatern verschafft. Viele kannten meinen richtigen Namen schließlich nicht.
Frage: Wie würdest Du Deinen Content auf Instagram beschreiben?
Antwort: Meine Beiträge sind auf jeden Fall freizügig. Eigentlich schon immer – auch schon lange, bevor das in Mode war. Das hat mir schon immer sehr viel Spaß gemacht und dabei bin ich dann eigentlich auch geblieben. Ein bisschen provokant ist das natürlich auch.
Antwort: Ansonsten versuche ich aber auch, sehr viel Comedy mit reinzubringen, damit meine Mitmenschen auch was zum Lachen haben. Das macht mir beides Spaß. Man muss sich ja nicht festlegen.
Frage: Dein Instagram-Account ist allerdings des Öfteren deaktiviert. Warum ist das so?
Antwort: Ich finde es persönlich sehr wichtig, sich ab und zu Pausen von Social Media zu nehmen. Wir wissen ja alle, dass Instagram, TikTok und Co. gelegentlich sehr erdrückend sein können. Viele Leute berichten mir auf Social Media natürlich auch von ihren persönlichen Problemen. Davon muss ich auch mal Abstand gewinnen. Manchmal brauch ich auch einfach Zeit für mich.
Antwort: Gerade habe ich erst wieder eine Pause von drei Monaten gemacht. Beim letzten Mal waren es sogar 13. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass mein Account von Instagram gesperrt wurde.
Frage: Wie bist Du dann von Instagram zu OnlyFans gekommen?
Antwort: Die Nachfrage war einfach schon relativ früh da. Viele Leute, hauptsächlich Männer, haben gefragt, ob ich denn auch auf OnlyFans wäre. Damals wusste ich noch gar nicht so richtig, was das ist und da war das auch noch kein so großes Ding.
Antwort: Da ich zu dem Zeitpunkt aber auch auf Instagram angefangen habe, Fotos zu verkaufen – einfach weil es lukrativ war – dachte ich mir: Warum nicht?. Wenn es dafür eine Extra-Plattform gibt, kann ich die ja benutzen. Wegen der sexuellen Fantasien mache ich das allerdings nicht, sondern wegen des Geldes.
Antwort: Hauptberuflich werde ich das aber nie machen. Es gab zwar schon Monate, da hätte es geldlich gereicht. Aber das ist mir viel zu unsicher. Für die Selbstständigkeit bin ich aber auch viel zu chaotisch. Zumal man ja auch nicht immer jung bleibt und die Konkurrenz niemals schläft.
Frage: Also möchtest du Sachbearbeiterin bleiben?
Antwort: Ja, ich mag meinen Job und mein Team sehr gerne. Das ist alles sehr entspannt und ich werde gut behandelt. Es ist bestimmt nicht der bestbezahlteste Beruf, aber ich kann meine Freizeit sehr gut einteilen. Gerade in meinen jungen Jahren ist mir das wichtiger als Geld. Zumal ich ja auch im LT-Club an der Bar und durch OnlyFans noch Geld verdiene.