Festspielhaus öffnet später Was ist mit Veranstaltungen in Emden?
In Emden müssen erneut Veranstaltungen geschoben oder abgesagt werden. Grund ist nicht nur die verspätete Eröffnung des Festspielhauses.
Emden - Seit der vergangenen Woche ist klar: Das neue Emder Festspielhaus wird nicht pünktlich eröffnen können. Laut Kerstin Rogge-Mönchmeyer, Betriebsleiterin des städtischen Betriebs Kulturevents, soll es im Sommer beziehungsweise zur Herbstsaison so weit sein. Die meisten Veranstaltungen, die bereits für das Festspielhaus geplant waren, das eigentlich Anfang März durchstarten sollte, werde man verschieben können, so die Kulturchefin auf Nachfrage. Das betrifft beispielsweise „Bibi Blocksberg - das Musical“, „Film in Concert - the Indian Jam Project“ und „Tarzan - das Musical“.
Möglicherweise könne in die Nordseehalle oder in den Herbst verschoben werden, ergänzt Rogge-Mönchmeyer. Die Verhandlungen mit den Künstlern und Veranstaltern seien im Gange. Auf die Nordseehalle auszuweichen, ist unter Umständen nicht möglich. Denn: Sollten erneut viele Geflüchtete aus der Ukraine auf Emden verteilt werden, dann müsste die größten Veranstaltungshalle Ostfrieslands wohl wieder eine Sammelunterkunft werden. Dann würden alle Veranstaltungen in die zweite Jahreshälfte verlegt werden müssen, erklärt sie. „Die Termine werden demnächst kommuniziert.“
Ab März ist die Johannes-a-Lasco-Bibliothek als Austragungsort für Konzerte und anderes wieder nutzbar. Sie war umgebaut worden. Veranstaltungen aus der Nordseehalle, in der ab 4. Februar überraschend doch das Wintervergnügen Eiszeit stattfinden wird, wurden schon dorthin umverlegt. Die Geflüchteten aus der Nordseehalle waren in Wohnungen untergebracht worden, die Anfang des Jahres vermehrt von Immobilieneigentümern angeboten wurden. Ziel der Stadt ist es immer, die Menschen dezentral unterzubringen.