Hamburg 5 Tipps: So nutzen Sie den Wäschetrockner möglichst effizient und sparen Geld
Ein Wäschetrockner ist praktisch, verbraucht aber viel Energie – und verursacht damit spürbare Kosten. Mit diesen fünf Tipps arbeitet das Gerät möglichst effektiv und schont damit den Geldbeutel.
Wäschetrockner verbrauchen viel Energie, um nasse Wäsche zu trocknen. Gerhild Loer, Energieexpertin bei der Verbrauchzentrale Nordrhein-Westfalen, sagte unserer Redaktion: „Ein häufig genutzter Wäschetrockner braucht viel mehr Strom als ein Kühlschrank und doppelt so viel Strom wie eine Waschmaschine.“
Sparen kann vor allem, wer das Gerät seltener benutzt und Wäsche auf der Leine trocknet. Doch laut Stiftung Warentest helfen diese Tipps, damit der Wäschetrockner besonders effektiv arbeitet.
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Die Tester raten, jeweils möglichst viel Wäsche in die Trommel zu geben. Der Wäschetrockner läuft dann in der Regel etwas länger, bis alle Kleidungsstücke trocken sind, doch das ist günstiger, als einen zweiten Durchlauf zu starten. Und: Je trockener die Wäsche bereits aus der Waschmaschine kommt, desto weniger Arbeit hat der Trockner – deshalb sollte die Waschmaschine mit hoher Drehzahl schleudern.
Im besten Fall ist die Wäsche nach einem Durchlauf im Trockner wirklich trocken. Das klappt am besten mit dem zur Wäsche passende Programm. Denn: Kleidung aus Baumwolle und Kunstfaser trocknen unterschiedlich schnell. So eignet sich das Pflegeleicht-Programm zwar für Kleidung mit Kunstfaser-Anteil, doch Baumwoll-Kleidung kann an dessen Ende noch feucht sein; dann wird eine Verlängerung nötig, die mehr Energie verbraucht. Deshalb sollten Verbraucher erst die Wäsche nach Baumwolle und Pflegeleicht sortieren und die Kleidung im entsprechenden Programm laufen lassen – möglichst voll beladen, wie aus Tipp eins bekannt.
Damit die nasse, gewaschene Wäsche am besten trocknet, sollten die Kleidungsstücke frei im Wäschetrockner liegen, nicht als Klumpen. Ineinander verschlungene Wäsche trocknet deutlich schlechter und kann einen zweiten Durchlauf nötig machen. Übrigens: Sogenannte Trocknerbälle sind laut Stiftung Warentest überflüssig. In einem Schnelltest der Plattform heißt es: „Die getesteten Sets aus Plastik oder Wolle sparen weder Zeit noch Energie.“
Sobald im gestarteten Wäschetrockner die Tür geöffnet wird – etwa um ein vergessenes Wäschestück nachzulegen oder um zu gucken, ob die Wäsche schon trocken ist –, gelangt die teuer erwärmte Luft nach draußen. Nach dem Schließen der Tür verbraucht das Gerät erneut Energie, um ausreichend Wärme zu erzeugen. Deshalb: Vor dem Start des Trockners überprüfen, ob es wirklich alle nassen Wäschestücke in die Trommel geschafft haben und anschließend warten, bis das Gerät das Ende des eingestellten Programms meldet. Das erkennen Feuchtigkeitssensoren, die laut Stiftung Warentest in modernen Geräten eingebaut sind.
Die Tester raten, das Flusensieb nach jedem Durchlauf zu reinigen. Denn: Nur mit einem sauberen Flusensieb strömt trockene Luft bestmöglich durch den Wäschetrockner. Mit einem verstopftem Sieb braucht das Gerät mehr Energie. Außerdem kann ein Flusensieb in Brand geraten, wenn es über viele Monate nicht gereinigt wird.
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