Osnabrück/Flensburg/Schwerin/Delmenhorst  Expertentalk zum Nachschauen: Immer mehr Asylanträge – sind die Kommunen am Limit?

Dominik Bögel
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Von Dominik Bögel
| 14.04.2023 14:15 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
In vielen Kommunen regt sich Widerstand gegen die Unterbringung von Geflüchteten. Foto: dpa/Frank Hormann
In vielen Kommunen regt sich Widerstand gegen die Unterbringung von Geflüchteten. Foto: dpa/Frank Hormann
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Der Zustrom von Geflüchteten nach Deutschland nimmt nicht ab. Viele Kommunen fühlen sich vom Bund alleine gelassen. Wie lässt sich das Problem lösen? Das haben wir in unserem Livetalk mit Experten diskutiert. Hier gibt es die Diskussion zum Nachschauen.

Laut dem Bundesamt für Migration haben im Zeitraum von Januar bis Ende März 2023 bereits 80.978 Menschen in Deutschland einen Asylantrag gestellt – im Vorjahr waren es für denselben Zeitraum hingegen nur 44.908 Anträge. Die immer weiter steigenden Geflüchtetenzahlen belasten die deutschen Kommunen zusehends. Eine Lösung scheint hingegen in weiter Ferne. Über diese Problematik haben wir am Donnerstag, 20. April, an dieser Stelle mit Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, Dr. Marco Trips vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund, René Fuhrwerk vom Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern und unserer Politikredakteurin Marion Trimborn diskutiert.

Hier finden Sie den Talk zum Nachschauen:

Boris Palmer. Der Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen (Bündnis 90/DieGrünen) hat in der Vergangenheit bereits öfter die Asylpolitik des Bundes kritisiert und ist damit in seiner eigenen Partei angeeckt. Bis Ende 2023 ruht die Parteimitgliedschaft des streitbaren Politikers, nachdem gegen ihn ein Ausschlussverfahren eingeleitet wurde.

Dr. Marco Trips. Der promovierte Jurist ist seit 2012 Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes. Bereits im vergangenen Herbst mahnte Trips eine Überlastung der Kommunen an und warf dem Bund vor, sich vor seiner Verantwortung zu drücken.

Marion Trimborn. Die Reporterin unserer Verlagsgruppe beschäftigt sich seit Jahren vor allem mit Fragen zur Innenpolitik. Sie ist Teil unseres Schwerpunktteams zur Migration.

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