Remis in Aurich  Germania Leer verpasst den Befreiungsschlag

Theo Gerken
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Von Theo Gerken
| 23.04.2023 19:55 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Nach 20 Minuten bei der Germania-Reserve in der A-Klasse am Samstag stand Verteidiger Gerrit Remmers (rechts) am Sonntag 90 Minuten auf dem Platz, diesmal in der Bezirksliga. Leer ließ kaum Chancen zu.Fotos: Doden/Emden
Nach 20 Minuten bei der Germania-Reserve in der A-Klasse am Samstag stand Verteidiger Gerrit Remmers (rechts) am Sonntag 90 Minuten auf dem Platz, diesmal in der Bezirksliga. Leer ließ kaum Chancen zu.Fotos: Doden/Emden
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Im Tabellenkeller der Fußball-Bezirksliga bleibt es weiterhin spannend. Im Duell der Abstiegskandidaten war Germania Leer bei der SpVg Aurich überlegen, am Ende blieb es beim 0:0.

Aurich - Keinen Sieger und keine Tore gab es im Kellerduell der Fußball-Bezirksliga zwischen der Sportvereinigung Aurich und dem VfL Germania Leer. Jeweils einmal auf beiden Seiten trafen die Stürmer den linken Innenpfosten, hinzu kamen ein Lattentreffer und ein wegen einer Abseitsstellung zu Recht nicht gegebenes Tor der Gäste. Allerdings hätte die Germania vor rund 120 Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz der Sportanlage Ellernfeld in Aurich bereits zur Pause mit 3:0 führen können. „Wir hätten den Sieg verdient gehabt, doch die Kugel geht einfach nicht rein. Da fehlen manchmal nur Kleinigkeiten. Wir müssen raus aus der Krise und das Tor machen“, hofft Germanias Coach Arndt Watzema in den nächsten Spielen auf Zählbares seines Teams.

Zufrieden mit dem Ergebnis zeigte sich Aurichs Übungsleiter Uwe Groothuis: „Für uns ist das ein gewonnener Punkt! Wenn Leer vor der Pause ‚das Ding macht‘, können wir uns nicht beschweren. Wir können uns bei unserem Torhüter Marlon Kuhlmann bedanken, dass wir nicht verloren haben. Spielerisch waren wir zuletzt in Suurhusen besser, heute sind wir glücklich mit dem Punktgewinn.“

Watzema mit erster Großchance

Von Beginn an übernahmen zunächst die Platzherren die Initiative, doch die langen Pässe auf die Spitzen brachten keine Gefahr für das gegnerische Gehäuse. Nach knapp zehn Minuten traf Aurichs Simon Smit mit seinem Versuch aus großer Distanz weit am Leeraner Kasten vorbei. Kurz nachdem Aurichs Tim Schmidt nach einem langen Pass an Leers Keeper Tom-Lukas Bünting (14. Spielminute) gescheitert war, hätte die Germania auf der Gegenseite in Führung gehen müssen, doch Tammo Watzema knallte das Leder völlig freistehend rechts am Auricher Tor vorbei.

Aurich: Kuhlmann; L. Smit, Adebiyi (70. Berete), Geis, S. Smit (88. Meite), Ayodele (46. Camara), Schmidt, Schuil, Kamel, Delphone, Thiele.

Leer: Bünting; Cruz Vicente, Watzema (73. Jeschke), Bustos (71. Anyanwa), Kaßmann Zeneli, Jarrelt (58. Mdayhli), Meiners, Lawrence (84. Bonitto), Remmers, Mohamed.

Nur fünf Minuten später blieb die Auricher Abwehr stehen und hoffte auf eine Abseitsstellung. Doch der gut leitende Schiedsrichter Matthias Lange ließ vollkommen zu Recht weiterspielen, aber auch Josue Yovani Bustos gelang es nicht, ins Tor der Gastgeber zu treffen, auch sein Schuss ging vorbei (20.). Bis zur Pause passierten danach so gut wie keine Strafraumszenen.

Mohamed verpasst die Führung

Eine Viertelstunde lang machte die SpVg Aurich nach dem Wiederanpfiff Druck und kam auch zu zwei Gelegenheiten, doch der Kopfball von Simon Smit war zu hoch angesetzt (54.), und Keno Thiele traf nach einem Fehlpass von Germanias Torhüter Bünting nur den Innenpfosten (55.). Die nächste Chance erarbeiteten sich die Gäste, doch nach einem Zuspiel von Bustos konnte der Ball nicht unter Kontrolle gebracht werden.

Aurich war nur selten am Drücker.
Aurich war nur selten am Drücker.

Leer hatte ab der 60. Minute wieder mehr vom Spiel, blieb aber im Angriff unkonzentriert. Die größte Gelegenheit des zweiten Durchgangs für die Germania ließ Zubayr Osman Mohamed aus, er traf vom rechten Strafraumeck nur den linken Innenpfosten. Weitere Chancen boten sich den Gästen in den letzten zehn Minuten, doch einmal zeichnete sich Aurichs Schlussmann Marlon Kuhlmann gegen Nick Kaßmann aus und in der Nachspielzeit ging die Kugel noch einmal an den Auricher Querbalken .

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