Bauarbeiten in Aurich Auricher Carolinengang ist bald keine Buckelpiste mehr
Die Arbeiten am Carolinengang in Aurich gehen derzeit in die Endphase. Herzstück ist die Neugestaltung des Platzes vor der Kneipe „Hirsch“.
Aurich - Der Weg ist geebnet: Buckelpisten und absterbende Blutbuchen gehören am Carolinengang bald der Vergangenheit an. Anfang Juli soll die zentrale Verbindungsachse zwischen der Burgstraße und dem Caro fertiggestellt sein, und zwar inklusive des Fußgängerüberwegs am Georgswall. Das hat Tanja Ahrens von der städtischen Bauverwaltung am Donnerstag bei einem Pressegespräch mitgeteilt. Um das Geschäft der Kaufleute und Gastronomen so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, habe man die Arbeiten in drei Abschnitte gegliedert, sagte die stellvertretende Fachdienstleiterin Tiefbau.
Der erste führt von der Burgstraße zum Lokal „Hirsch“. Klinkerpflaster und Entwässerungsrinne sind in diesem Teil bereits verlegt. Der zweite Abschnitt ist der Platz vor dem „Hirsch“, der in den nächsten Wochen mit Spielgeräten, Bänken, einem Hochbeet und zwei Bäumen schön gestaltet werden soll. „Die Fläche bekommt eine richtig schöne Aufenthaltsqualität“, sagte Tanja Ahrens. Bis vor zwei Jahren stand dort eine alte Blutbuche, die vom Brandkrustenpilz befallen war und nach langen Debatten im Frühjahr 2021 wegen mangelnder Standsicherheit gefällt wurde. Der dritte Abschnitt des Carolinengangs markiert den Übergang zum Georgswall. In die Neugestaltung des Wegs investiert die Stadt rund 542.000 Euro. Die Arbeiten haben Ende Februar begonnen. Sie werden vom Bauunternehmen Fokken aus Berumerfehn ausgeführt.
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