Hohn Flugzeugunglück beim Start nahe Kiel: Ermittler gehen von zwei Toten aus
In Hohn in Schleswig-Holstein hat sich am Montag ein tragischer Flugzeugunfall ereignet. Nach ersten Erkenntnissen sind dabei zwei Menschen gestorben.
In Hohn hat sich am Montag gegen Mittag ein Unfall mit einem Learjet ereignet. Nach ersten Erkenntnissen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sind dabei zwei Personen gestorben. Ein Sprecher der Bundeswehr bestätigte auf Nachfrage von shz.de, dass es einen Unfall gegeben habe, ohne Einzelheiten zu nennen. Er kündigte aber weitere Informationen für den Nachmittag an.
Der neue Zwischenfall muss sich auf dem Gelände des Flugplatzes ereignet haben. Zivile Feuerwehren, zum Beispiel aus Rendsburg, wurden nicht alarmiert. Nach Informationen von shz.de ereignete sich das Unglück beim Start. Alle Beteiligten vor Ort halten sich bedeckt.
Der Learjet gehört zur Airbus-Tochter GFD GmbH (ehemals Gesellschaft für Flugzieldarstellung). Diese ist im Auftrag der Bundeswehr tätig. Hauptsitz ist der Nato-Flugplatz in Hohn bei Rendsburg.
Bereits Anfang des Jahres hatte die GFD in Hohn für Schlagzeilen gesorgt: Ein Flugzeug hatte während des Steigflugs über dem Raum Rendsburg Teile des Triebwerks verloren. Wochen später hatten Polizeischüler in Rendsburg und Osterrönfeld nach den Bruchstücken gesucht.
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