Deutschland/Österreich  Mit Joghurt und Tritten: So wehren sich Bürger gegen Klimaaktivisten

Torben Kessen
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Von Torben Kessen
| 24.05.2023 12:17 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Blockaden der Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ lassen Autofahrer immer häufiger zur Selbstjustiz greifen. Foto: dpa/ Paul Zinken
Die Blockaden der Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ lassen Autofahrer immer häufiger zur Selbstjustiz greifen. Foto: dpa/ Paul Zinken
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Mit Sitzblockaden legen Mitglieder der „Letzten Generation“ immer wieder den Verkehr lahm. Einige Autofahrern sind so genervt, dass sie versuchen, die Aktivisten zu stoppen. Videos zeigen, wie drastisch die Bürger mittlerweile vorgehen.

Die Gruppe der „Letzten Generation“ hält derzeit die Nation in Atem. Regelmäßig stört sie den Straßenverkehr mit Sitzblockaden oder sorgt mit Protestaktionen wie den jüngsten Schmierereien am Willy-Brandt-Haus in Berlin für Aufsehen. Am Mittwoch wurde im Auftrag des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) und der Generalstaatsanwaltschaft München eine bundesweite Razzia gegen die Klimaaktivisten durchgeführt.

Besonders betroffen von den Aktionen der „Letzten Generation“ sind die Autofahrer auf Deutschlands Straßen, die zunehmend gegen die Klimaaktivisten vorgehen und Selbstjustiz üben. In den vergangenen Wochen sind die Autofahrer immer rabiater vorgegangen.

In diesem Video ist zu sehen, wie zwei Männer versuchen, die Aktivisten von der Straße zu zerren. Am Ende schmeißen sie die Protestierenden auf den Straßenrand. Erfolgreich sind die beiden mit ihrer Aktion nicht, die Mitglieder der „Letzten Generation“ setzen sich direkt danach wieder auf die Straße.

Bei dieser Straßenblockade verliert ein Mann die Nerven und tritt zwei angeklebten Aktivisten auf die Hände, die mit sichtlichen Schmerzen schreien. Passanten kommen dazu und stellen den Mann zur Rede.

In diesem Fall ist ein Autofahrer so genervt von der Blockade der „Letzten Generation“, dass er seine Flasche öffnet und kurzerhand den Protestierenden die Flüssigkeit über die Köpfe gießt.

Hier ist zu sehen, wie ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug eine Protestaktion durchbricht. Erst fährt er langsam auf die Aktivisten zu, um dann zu beschleunigen und hupend davonzufahren. Die Protestierenden können gerade noch zur Seite weichen.

Zu einer besonders fiesen Aktion kam es im österreichischen Innsbruck. Mit ihrer Sitzblockade zogen die Protestierenden der „Letzten Generation“ den Zorn von drei Personen auf sich, wie die Nachrichtenagentur „APA“ berichtete. Während zwei der Personen sich lautstark aufregten, schüttete ein Mann einer Aktivistin einen Joghurt über den Kopf. Alle drei Personen erhielten eine Anzeige.

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