Einsatz in Moormerland  Mindestens 50 tote Fische im Warsingsfehnkanal

Michael Kierstein
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Von Michael Kierstein
| 23.06.2023 13:16 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Die Feuerwehr erhöht den Sauerstoffgehalt im Warsingsfehn-Kanal. Foto: Wolters
Die Feuerwehr erhöht den Sauerstoffgehalt im Warsingsfehn-Kanal. Foto: Wolters
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Die Fische in Warsingsfehn sind an Sauerstoffmangel gestorben. Die Feuerwehr versucht derzeit, so viele zu retten, wie möglich.

Warsingsfehn - Zahlreiche tote Fische sind am Freitag am Warsingsfehnkanal gefunden worden. Die Feuerwehren aus Warsingsfehn und Hatshausen rückten deshalb zu einem Einsatz aus. „Die Tiere sind an Sauerstoffmangel gestorben. Wir wälzen das Wasser jetzt um“, erklärt Warsingsfehns Ortsbrandmeister Ingo Brinker. Auf rund 1,5 Kilometer Länge hat die Feuerwehr Schläuche und Pumpen ausgelegt. Damit wird Wasser aus dem Kanal entnommen und wieder hineingespritzt. Zudem wird Frischwasser eingeleitet. „So kommt Sauerstoff in den Kanal“, erklärt Brinker. Durch diese Technik könne man die Fische, die noch nicht gestorben sind, retten.

Etwa 50 tote Fische hatte die Feuerwehr bis zum Mittag gefunden. Foto: Wolters
Etwa 50 tote Fische hatte die Feuerwehr bis zum Mittag gefunden. Foto: Wolters

Gleichzeitig suche eine Drohne nach weiteren toten Fischen. „Bis jetzt haben wir rund 50 tote Fische. Darunter Karpfen, Hechte und Brassen“, so der Ortsbrandmeister. Der Einsatz wurde am Nachmittag gegen 15 Uhr beendet. Anschließend wurde der Sauerstoffgehalt im Kanal erneut gemessen.

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