Bauarbeiten Rajen-Abschnitt ab diesem Donnerstag komplett gesperrt
Ab kommenden Donnerstag wird der Rajen zwischen der 3. Südwieke in Rhauderfehn und der Russenstraße in Westoverledingen bis zum 16. August voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.
Rhauderfehn/Westoverledingen - Am kommenden Mittwoch, 5. Juli, geht es los: Dann regelt eine Baustellenampel auf dem Rajen (Kreisstraße 49, K 49) zwischen der 3. Südwieke in Rhauderfehn bis zur Russenstraße in Westoverledingen den Verkehr. Einen Tag später wird die ganze Strecke gesperrt, und zwar über die Sommerferien bis Mittwoch, 16. August. Grund: Bauarbeiten am alten Rad- und Gehweg. Weil sie insgesamt rund zweieinhalb Monate dauern werden, wird nach den Ferien wieder eine Ampel den Verkehr regeln, teilt Dirk Plock, Bauleiter der Straßen- und Tiefbaufirma Jansen in Papenburg-Aschendorf, auf Nachfrage mit. Jansen hat den Auftrag über rund 530.000 Euro vom Landkreis Leer bekommen.
Die Firma wird den gepflasterten Rad- und Fußweg zwischen der 3. und 4. Südwieke erneuern und dann ein asphaltiertes Stück, das zwischen der Ortsgrenze von Westrhauderfehn und der Russenstraße in Westoverledingen liegt. Der Abschnitt von der 4. Südwieke bis zur Gemeindegrenze Westrhauderfehn/Westoverledingen war im vergangenen Jahr bereits erneuert worden.
Umleitung über Ihren und Collinghorst
Die Umleitung während der Vollsperrung führt ab Großwolderfeld (Kreisel) in Westoverledingen über die Ihrener Straße (K 24), den Paterweg Nord (K 64) bis zur Bundesstraße 438. Von dort aus geht es weiter über den Kreisel in Collinghorst und die Schwarzmoorstraße (K 53) zurück zum Rajen in Westrhauderfehn, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises.
Rundbord statt Hochbord
Die Vollsperrung begründen der Landkreis Leer und die Firma Jansen mit der Fahrbahnbreite und den Arbeitsschutzvorschriften. Die Grundstücke seien von den Anliegern während der Vollsperrung zu Fuß, mit dem Rad und grundsätzlich auch mit dem Auto zu erreichen, so Bauleiter Plock. „Uneingeschränkt“ gewährleisten könne die Firma Jansen das aber nicht. Insgesamt seien „umfangreiche Aufbruch-, Schotter-, Bord-, Kanal-, Asphalt- und Pflasterarbeiten“ erforderlich.
„Fahrkomfort für Radfahrer steigt“
Bei dem gepflasterten Teil des Geh- und Radwegs sollen die Hochbord- gegen Rundbord-Anlagen ausgetauscht werden. „Dadurch verringert sich der Höhenunterschied zu den zahlreichen Auffahrten der Häuser entlang der Kreisstraße, wo die Nebenlage entsprechend abgeflacht ist, so dass der Fahrkomfort für die Radfahrer steigt“, teilt der Landkreis mit. Insgesamt werden mehr als 1300 Meter saniert. Außerdem werden bei dem asphaltierten Weg die Entwässerungsrinnen überholt.