Bremen Bremer Polizei stoppt mutmaßliche Suizidabsichten eines Mannes mit Taser
Ein Mann wollte sich am Donnerstag in Bremen vermutlich selbst töten. Da er sich von der Polizei nicht beruhigen ließ, setzten die Beamten einen Taser ein. Der Schwerverletzte wurde in einem Krankenhaus notoperiert, Lebensgefahr besteht nicht.
Spezialkräfte haben am Donnerstagnachmittag in der Bahnhofsvorstadt ein Distanz-Elektro-Impuls-Gerät – besser bekannt als „Taser“ – gegen einen Mann eingesetzt. Dieser hatte sich dem Polizeibericht zufolge zuvor in Selbsttötungsabsicht schwere Verletzungen mit einem Messer zugefügt.
Zeugen meldeten Feuerwehr und Polizei einen Mann, der mit einem Messer in der Hand Suizidabsichten geäußert hatte, wie die Beamten berichten. Im Beisein der Einsatzkräfte fügte der hochaggressive 32-Jährige sich schwere Verletzungen an Armen und einem Bein zu. Jegliche Beruhigungsversuche ließ er nicht zu.
„Durch Spezialeinsatzkräfte der Polizei Bremen wurde der Taser gegen die Person eingesetzt“, schreibt die Polizei. Hiermit wurden die selbstverletzenden Handlungen unmittelbar gestoppt und der schwer Verletzte konnte in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde er notoperiert, eine Lebensgefahr besteht nach Angaben der Beamten nicht. Die psychologische Begutachtung soll folgen.