Ostfriesland-Cup  Keeper Kempisty der Elfmeter-Held von Middels

| | 09.07.2023 21:31 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Entscheidung zwischen dem TuS Middels und TuRa 07 fiel erst im Elfmeterschießen. Foto: Steenhoff
Die Entscheidung zwischen dem TuS Middels und TuRa 07 fiel erst im Elfmeterschießen. Foto: Steenhoff
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Der TuS Middels ist nach einem Nervenkrimi eine Runde weiter. Gegen TuRa 07 Westrhauderfehn reichte es zu einem 6:5-Sieg nach Elfmeterschießen.

Middels - Der fünte Teilnehmer fürs Viertelfinale des Fußball-Ostfriesland-Cups steht fest. Vor 96 zahlenden Besuchern setzte sich der TuS Middels im Duell der Bezirksligisten gegen TuRa 07 Westrhauderfehn nach einem dramatischen Spiel mit 6:5 nach Elfmeterschießen durch. Nach Ende der regulären Spielzeit hatte es 1:1 gestanden, danach erfolgte sofort der Nervenkrimi. Und in diesem war dann TuS-Keeper Kacper Kempisty der große Matchwinner.

TuRa durfte beginnen, die ersten vier Schützen verwandelten auch sicher, bei Middels setzte gleich Schütze Nummer zwei, Gyoksel Rasim, den Ball in die Wolken. Nach dem Kempisty dann den fünften Elfmeter von Julian Jauken halten konnte, verwandelte er selber zum Ausgleich. Danach hielt er noch den Elfmeter von Marne Stührenberg, Jan Lakeberg sorgte dann mit dem zwölften Elfmeter für den TuS-Sieg.

Zuidema enttäuscht

„Es ist natürlich ganz bitter, so auszuscheiden. In der ersten Halbzeit waren wir nicht gut im Spiel, nach dem Wechsel war das viel besser. Wir hätten das Spiel auch zu unseren Gunsten entschieden können“, meinte TuRa-Coach Michael Zuidema. In Jubelstimmung war natürlich sein Gegenüber Tobias Ryl: „Wir haben aus meiner Sicht zwei sehr ordentliche Halbzeiten gespielt. Schade war, dass wir im ersten Durchgang nur einen Treffer erzielen konnten. Wir freuen uns riesig über den Sieg.“

Nach ersten Minuten des Abtastens kam Middels besser ins Spiel. Mehr als Andeutungen von Chancen sprangen zunächst aber nicht heraus. Die Gäste von TuRa 07 hatten große Mühe, überhaupt gescheit von hinten herauszuspielen. Nach der Trinkpause nach der 25. Minute war Middels wesentlich aktiver. Die Belohnung ließ dann nicht mehr lange auf sich warten.

TuS Middels: Kempisty, Wirz, Lakeberg, Solomon (76. Schmauder), Hollmann, Doumbia, Rasim, Kübler, Omar, Voigt (43. Corell), Sokoli.

TuRa 07 Westrhauderfehn: Marks, Bohlen, Weber (46. Douwes), O. Janßen, Jauken, Mansholt (80. Pruin), Weßling, Stührenberg, Möhlmann, De Buhr, Marks.

Tore: 1:0 Lakeberg (33.), 1:1 Mansholt (48.).

Elfmeterschießen: Torschützen für Middels: Sokoli, Corell, Hollmann, Kempisty, Lakeberg; Rasim schoss drüber; Torschützen für TuRa: Janßen, Marks, De Buhr, Weßling; Jauken und Stührenberg scheitern an Kempisty.

Lakeberg mit der Führung

Zunächst konnte TuRa-Keeper Nils Marks eine Direktabnahme von Kevin Hollmann (32.) noch abwehren. Wenig später war er dann machtlos. Nach einem Freistoß von der rechten Seite wurde Jan Lakeberg (33.) völlig alleingelassen, mit einem Kopfballaufsetzer sorgte er für die verdiente Führung. Interessant wurde es noch einmal kurz vor dem Wechsel. TuRas Jonte Marks (44.) scheiterte mit einem Lattenschuss, eine Minute später traf der bei Middels eingewechselte Henning Corell mit einem Linksschuss nur den linken Pfosten.

Groß war der Jubel bei Middels nach dem entscheidenden Elfmeter. Foto: Steenhoff
Groß war der Jubel bei Middels nach dem entscheidenden Elfmeter. Foto: Steenhoff

Nach dem Wechsel wurde es bedrohlich dunkel, doch die Partie konnte noch regulär zu Ende gespielt werden. TuRa kam nicht unverdient zum Ausgleich. Eine Unachtsamkeit nutzte Timo Mansholt zum 1:1 (48.). Danach fielen keine Treffer mehr, bis zum Nervenkrimi.

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