Los Angeles  Liste zeigt: Was Hollywoodstars während des Streiks nicht machen dürfen

Lorena Dreusicke
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Von Lorena Dreusicke
| 14.07.2023 12:24 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Die Hauptdarsteller von „Oppenheimer“ brachen die Premiere ab, um den Streik vorzubereiten. Foto: AFP/HENRY NICHOLLS
Die Hauptdarsteller von „Oppenheimer“ brachen die Premiere ab, um den Streik vorzubereiten. Foto: AFP/HENRY NICHOLLS
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Nach den Drehbuchautoren streiken nun auch Zehntausende Hollywood-Schauspieler. Die Gewerkschaft zählt auf, welche Aktivitäten ab sofort ruhen. Die Liste ist lang.

Die Gewerkschaft SAG-AFTRA, die 160.000 Schauspieler, Tänzer, Synchronsprecher und Sänger vertritt, streikt seit der Nacht auf Freitag. Der Streik sieht vor, dass die Darsteller alle vertraglichen Tätigkeiten ruhen lassen. Die Folge: Etliche Fernseh- und Filmproduktionen müssen pausieren.

Der Streik reicht aber noch weiter. Wie ein Memo der Gewerkschaft zeigt, dürften wir von Zehntausenden US-Schauspielern demnächst wenig hören und sehen.

Die Schauspieler streiken, weil sie unter anderem höhere Tariflöhne fordern sowie eine Regelung für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Branche. Die Filmstudios haben bereits entsprechende Vorschläge gemacht. Der Schauspielgewerkschaft reicht das Angebot aber nicht.

Seit Mai streikt überdies die Gewerkschaft der Drehbuchautoren WGA, die auch höhere Tariflöhne fordern. Damit ist zum ersten Mal nach 63 Jahren die US-Filmfabrik Hollywood für womöglich mehrere Wochen und Monate lahmgelegt.

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