Erste Runde im Niedersachsen-Pokal  SV TiMoNo und Sportvereinigung Aurich feiern Pokalsiege

Ullrich Hebig
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Von Ullrich Hebig
| 07.08.2023 17:20 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Gleich vier Treffer konnten die Spielerinnen von TiMoNo bejubeln. Fotos: Doden/Emden
Gleich vier Treffer konnten die Spielerinnen von TiMoNo bejubeln. Fotos: Doden/Emden
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An diesem Sonntag stand für die weiblichen Oberliga-Mannschaften Ostfrieslands die erste Runde des Niedersachsen-Pokals an. Beide gestalteten ihre Begegnungen erfolgreich.

Warsingsfehn/Osnabrück - Der SV TiMoNo bezwang die SG Rodenberg (Oberliga Ost / Nähe Hannover) mit 4:2, während sich die SpVg Aurich beim Regionalligaabsteiger Osnabrücker SC mit 3:2 durchsetzte.

SV TiMoNo – SG Rodenberg 4:2 (2:2). Nachdem die Gastgeberinnen in den Jahren zuvor jeweils in der ersten Runde gescheitert waren, schafften sie diesmal den Einzug ins Achtelfinale. Gegner in der nächsten Runde wird Ligakonkurrent FC Geestland sein.

In der zwölften Minute ließ sich die Abwehr der Heimelf zu leicht überlisten und kassierte einen Gegentreffer durch Marie Otto, die keine Mühe hatte, aus kurzer Distanz zu vollenden. Der Ausgleich von Lea Siemens nach einem Pass in die Tiefe ließ nicht lange auf sich warten. Wenig später war Andra Benkens nach einer scharfen Hereingabe Anneke Kupers von der linken Seite zur Stelle und wuchtete den Ball zur Führung ins Gästetor. Wieder nur drei Minuten danach schloss die Schützin zum 1:0 nach einem Abspielfehler im Mittelfeld mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in den rechten oberen Torwinkel sehenswert ab.

Treffer Nummer drei und vier waren nach dem Seitenwechsel Anneke Kuper vorbehalten, die jeweils in unaufgeregter Manier auf Vorlagen von Larissa Jetses sowie Marlit Eden erfolgreich war und die Weichen auf Sieg stellen konnte.

„Wir haben das Spiel heute in der zweiten Halbzeit gewonnen, weil wir anders als in der ersten Halbzeit als Einheit aufgetreten sind“, äußerte sich der Trainer der Heimelf, Jan-Henrik Koppelkamm. „Die Saison beginnt, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns.“

TiMoNo: Horn; Benkens, Schlegel, Theesfeld (46. Eden), Kuper (88. Warncke), Popp, Siemens (70. van Göns), Feeken, Seyen, Jetses, Wallbaum.

Tore: 0:1 Otto (12.), 1:1 Siemens (21.), 2:1 Benkens (29.), 2:2 Otto (32.), 3:2 und 4:2 Kuper (63. und 87.).

Lea Siemens (links) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1.
Lea Siemens (links) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1.

Osnabrücker SC – SpVg Aurich 2:3 (1:2). In ihr Auswärtsspiel gingen die Auricherinnen nicht als ausgemachter Favorit, war der OSC in der vergangenen Saison doch noch eine Klasse höher angesiedelt. Trotzdem sprang ein Auswärtssieg heraus, den sich die Gäste aufgrund einer souveränen Mannschaftsleistung verdienten.

Beim Führungstreffer nutzte Angelina Wunder einen Abpraller. Sie profitierte davon, dass alle Standards von Julia Bohlen auf die Torhüterin geschlagen wurden – Hintergrund war das Hoffen auf zweite Bälle. Prompt folgte jedoch der Ausgleich von Emma Richter per Bogenlampe nur eine Minute später. Nach einer knappen Stunde brachte eine sehenswerte Stafette über Helena Schmitz und Emma Schurwonn Erfolg: Nutznießerin war Lara-Marie Cordes zum 1:2.

Neunzehn Minuten nach Wiederbeginn erwies sich Schurwonn dann selbst als treffsicher, als sie die nicht gut positionierte Jessica Meier im Osnabrücker Tor düpierte und aus 18 Metern verwandelte. Eng wurde es auch nach dem Anschlusstreffer der Heimelf, das erneut Emma Richter gelang, nicht mehr. Jule Götz hatte den ersten Versuch noch glänzend parieren können, gegen den zweiten allerdings war auch sie dann machtlos.

„Gefühlt habe ich eine Weiterentwicklung erlebt“, sagte Trainer Tammo Pfeiffer. „Wir haben nicht blind nach vorn gespielt, sondern den Gegner aus der Deckung gelockt.“

Aurich: Götz; Cordes, Schmitz, Schurwonn, Reens, Kersten, Espina Vazquez, Assing (88. Lohmann), Bohlen, Rewohl, Wunder.

Tore: 0:1 Wunder (15.), 1:1 Richter (16.), 1:2 Cordes (29.), 1:3 Schurwonn (64.), 2:3 Richter (83.).

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