Werneuchen Video zeigt: In Brandenburg springt ein Känguru über die Wiese
Kein Löwe, kein Wildschwein, sondern ein Känguru soll diesmal in Brandenburg gesichtet worden sein. Was ein Wildtierexperte zu dem Video sagt und warum er ein australisches Beuteltier in dieser Region für nicht unwahrscheinlich hält.
Der RBB24 meldete, dass auf einer Wiese in Brandenburg zwischen Werneuchen und Seefeld ein Känguru gesehen worden sei. Als Beweis zeigte das Nachrichtenportal ein Video des Tieres:
Laut RBB sind Zeit und Ort der Aufnahme bisher nicht verifiziert. Auch die Polizei habe die Sichtung nicht bestätigt.
Der Wildtierexperte Derk Ehlert von der Berliner Senatsverwaltung erklärt aber, dass es sich auf dem Video wohl um ein Känguru handle. „Tatsächlich sieht es in diesem Fall wirklich nach einem Känguru aus“, so Ehlert gegenüber dem RBB. Er tippe auf ein Rotnacken-Wallaby oder Bennett-Känguru.
Diese Art von Tieren seien in Deutschland nicht heimisch, aber man dürfe sie hierzulande halten. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern sollen sie vorkommen. Es könne durchaus sein, dass die Tiere dort auch ausbüxen, so der Wildtier-Spezialist.
Erst unlängst sorgte eine vermeintlich gesichtete Raubkatze für Aufregung im südlichen Berliner Raum und deutschlandweit für Schlagzeilen. Am Ende stellte sich allerdings heraus, dass es sich bei der „Löwen-Sichtung“ um ein Wildschwein gehandelt hatte.