3:0-Sieg in Holtland TuRa sorgt früh für klare Verhältnisse
Westrhauderfehn steht in der dritten Runde des Fußball-Bezirkspokals. TuRa zeigte sich effizienter als die Gastgeber.
Holtland - Die wichtigsten Punkte sah TuRa-Trainer Michael Zuidema nach dem Pokalspiel am Mittwoch als erfüllt an. „Wir sind eine Runde weiter und haben zu Null gespielt“, sagte Zuidema nach dem 3:0-Erfolg beim SV Holtland. Ganz zufrieden war der Übungsleiter aber nicht. „Teilweise hat das mit der Zuordnung noch nicht so gepasst, wie ich mir das vorstelle.“ Am vergangenen Sonntag hatte TuRa beim Ligastart gegen Larrelt (5:5) noch fünf Gegentore kassiert.
Am Mittwoch in Holtland hätte es nach vier Minuten beinahe schon wieder im Fehntjer Kasten „geklingelt“. Denn Holtland ließ eine Riesenchance liegen. Beteiligt waren mit Steffen Busemann und Daniel Diekmann zwei einstige Schützlinge von Westrhauderfehns Neu-Coach Michael Zuidema bei Germania Leer. Busemann eroberte sich den Ball, passte auf Diekmann, doch dieser traf den Ball aus acht Metern nicht richtig. So kullerte das Leder links vorbei.
Marc Schulte schiebt überlegt ein
Drei Minuten später fiel die TuRaner Führung durch Marc Schulte. Er schoss nach einem Zuspiel von Jasper Weber überlegt ein. Das 1:0 gab TuRa aber nur bedingt Sicherheit. Vor allem bei den langen Bällen der Holtlander hatte Westrhauderfehns Defensive Probleme. So ergab sich für Maurice Bombach eine Chance, er schoss jedoch vorbei.
Nach 18 Minuten traf Marc Schulte erneut, nachdem Fabian Wendts Abschluss geblockt worden war. Kurz darauf hätte es beinahe eine Kopie des 0:2 gegeben, doch diesmal schloss Marc Schulte zu schwach ab. In der 40. Minute bekamen die Gäste einen Elfmeter zugesprochen, weil Steffen Busemann, der in der Holtlander Offensive der auffälligste Akteur war, den Ball bei einer Flanke an den Arm bekommen hatte. Timo Mansholt ließ sich nicht bitten und stellte aus elf Metern auf 3:0.
Die Gastgeber spielten nicht schlechter, zeigten sich aber nicht so effizient vor dem Tor wie TuRa. „Wir hatten mehrere Chancen, machen die Dinger aber leider nicht“, ärgerte sich SVH-Coach Stefan Marx. Auch die Personallage gefiel ihm nicht wirklich. Er konnte nur zwei Wechsel vornehmen. Sein Gegenüber Michael Zuidema nutzte sein Wechselkontingent voll aus und tauschte in der zweiten Halbzeit fünfmal. In dieser hätte der eingewechselte Janek de Buhr für einen höheren TuRa-Sieg sorgen können.