Derby am Sonntagabend  Firrel möchte den Lauf von Papenburg stoppen

| | 08.09.2023 15:11 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Trainer Bernd Grotlüschen freut sich aufs Derby gegen Papenburg. Foto: Doden/Emden
Trainer Bernd Grotlüschen freut sich aufs Derby gegen Papenburg. Foto: Doden/Emden
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Der Höhepunkt aus ostfriesischer Sicht in der Fußball-Landesliga kommt zum Schluss. Am Sonntag um 18 Uhr freut sich GW Firrel auf das brisante Derby gegen BW Papenburg.

Firrel / Esens - Die Grün-Weißen tankten unter der Woche beim 2:0-Pokalsieg beim SV Hage wieder etwas Selbstvertrauen, denn in der Meisterschaft war zuletzt nach zwei Niederlagen in Folge der Wurm drin. „Wir haben in den letzten Tagen viele Dinge besprochen, müssen vor allem wieder mehr als Team auftreten. Wichtig wird sein, vor allem wieder kompakter zu stehen“, meinte Firrels Trainer Bernd Grotlüschen vor dem Duell gegen den Oberliga-Absteiger. „Papenburg ist jetzt sehr gut in Schwung gekommen. Das wird schon ein sehr harter Brocken, aber wir freuen uns auf das Derby“, so Grotlüschen. Er sei sicher, dass die Gäste nach den zuletzt starken Ergebnissen sehr befreit aufspielen werden. „Papenburg hat zum Beispiel mit Lukas Koets oder auch Ole Eucken super Jungs in ihrem Kader, aber die haben wir auch. Das wird sicher eine interessante Partie“, freut sich Grotlüschen auf den Sonntagabend.

Papenburgs Trainer Maik Stolzenberger ist sich sicher, dass die Zuschauer in Firrel am Sonntag ein schönes Spiel sehen werden. „Wir hatten in dieser Woche die besten Trainingseinheiten unter meiner Regie. Wir waren 21 Mann und hatten eine brutale Intensität in allen Bereichen. Wenn wir das nur ansatzweise in Firrel hinbekommen, werden wir ein richtig gutes Spiel machen“, sagt der BW-Coach.

„Firrel kann jeden Gegner schlagen“

Firrel beobachtete der Papenburger Trainer schon zweimal. „An einem guten Tag kann Firrel jeden Gegner in der Landesliga schlagen. Sie spielen sehr körperbetont und sind mit ihren großen Leuten besonders bei Standards sehr gefährlich. Da haben sie mit Manuel Suda einen Spezialisten, der auch aus der zweiten Reihe sehr gefährlich ist“, sagt Stolzenberger.

Von der Papierform her steht Aufsteiger TuS Esens am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellenzweiten SV Holthausen Biene vor einer sehr schwierigen Aufgabe. Trainer Ralf Backhaus sieht seine Mannschaft aber keineswegs als chancenlos an. „Wir haben beim Remis gegen Wilhelmshaven und auch schon in anderen Spielen gezeigt, dass wir auch gegen Top-Mannschaften etwas holen können.“ Defensiv stark stehen und mit gefährlichen Kontern einige Nadelstiche setzen, das wird die TuS-Devise beim Spitzenteam sein. „Klar ist, dass wir am Sonntag nicht sehr viele Chancen bekommen werden. Bei der Chancenverwertung müssen wir besser werden, dann ist am Sonntag etwas drin“, geht Backhaus das Auswärtsspiel recht zuversichtlich an.

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