Bezirksliga am Mittwochabend  TuRa 07 rückt nach 2:1-Sieg näher an Germania Leer heran

Hans Damm und Holger Weers
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Von Hans Damm und Holger Weers
| 20.09.2023 22:46 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Janek de Buhr (rechts) und TuRa 07 sind weiterhin ungeschlagen. Nach dem 5:5 Anfang August gegen Larrelt gab es am Mittwoch den siebten Ligasieg in Serie. Foto: Damm
Janek de Buhr (rechts) und TuRa 07 sind weiterhin ungeschlagen. Nach dem 5:5 Anfang August gegen Larrelt gab es am Mittwoch den siebten Ligasieg in Serie. Foto: Damm
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Während der Spitzenreiter in Pewsum nicht über ein 2:1 hinauskam, gewann Westrhauderfehn das siebte Ligaspiel in Serie. Beim knappen Erfolg gegen Wallinghausen wurde es nach dem Wechsel nochmal eng.

Westrhauderfehn - TuRa 07 Westrhauderfehn rückt näher an die Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga heran. Durch den 2:1-Heimerfolg gegen den SV Wallinghausen konnte die Elf von Trainer Michael Zuidema den Abstand auf Spitzenreiter VfL Germania Leer auf einen Zähler verkürzen, da Leer in Pewsum nicht über eine 2:2 hinauskam.

Felix Schütte (rechts) zeigte ein starkes Spiel. Foto: Damm
Felix Schütte (rechts) zeigte ein starkes Spiel. Foto: Damm

Von Beginn an stellte TuRa 07 Westrhauderfehn die klar überlegene Mannschaft. Die Gäste aus Wallinghausen versuchten immer wieder mit langen Bällen in die gegnerische Hälfte zum Erfolg zu kommen, fanden dabei aber keine Abnehmer und erarbeiteten sich in den ersten45 Minuten nicht eine Möglichkeit heraus, obwohl beide Kontrahenten von ginn an offensiv ausgerichtet waren.

TuRa erst viel zielstrebiger

Die Gastgeber gingen bei ihren Versuchen weitaus zielstrebiger zu Werke. In der zwölften Minute kam Janek de Buhr durch einen Diagonalzuspiel in Ballbesitz, schlug eine scharfe Flanke auf den mitgelaufenen Marcel Schulte, der per Kopf ins kurze Eck zur 1:0-Führung erfolgreich war. Die umgekehrte Variante sahen die mehr als 150 anwesenden Zuschauer dann in der 24. Minute, als Marcel Schulte in den Lauf von Janek de Buhr spielte, dieser jedoch an Wallinghausens Torhüter Julian-Till Ahlers scheiterte. Fünf Minuten später setzte sich Jonas Meyer auf der linken Seite durch, traf aber beim Schussversuch den Ball nicht richtig, so dass die Möglichkeit verpuffte.

Spieldaten

Westrhauderfehn: Gossmann; Henning Meyer (58. Bohlen), Weber (56. Janßen), Douwes, Marcel Schulte (64. Jajan), Marc Schulte, Weßling, Schütte, Möhlmann, de Buhr (90.+3. Meinders), Jonas Meyer (90.+1. Mansholt).

Tore: 1:0 Marcel Schulte (12.), 2:0 Marc Schulte (45.), 2:1 Monnerjahn (58.).

In der 36. Minute hatten die Anhänger der Fehntjer bereits den Torschrei auf den Lippen, doch im letzten Moment konnte Torwart Kilian Ahlers, kurz vor der Torlinie stehend, den Schuss von Marc Schulte zur Ecke klären. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff sorgte eine Hereingabe von de Buhr für erneute Gefahr vor dem Wallinghauser Tor. Dieses Mal konnte Maximilian Beccard vor dem einschussbereiten Jonas Meyer klären. Die Offensivbemühungen der TuRaner wurden dann kurz vor dem Halbzeitpfiff belohnt. Nach einem schnellen Angriff von Sönke Weßling über die linke Seite netzte Marc Schulte zum 2:0-Pausenstand ein.

SVW wird immer stärker

Nach dem Wechsel dann ein ganz anderes Bild: Die Gäste kamen mit neuem Schwung aus der Kabine, setzten die Platzherren gleich unter Druck, die sich viele Fehler im Spielaufbau erlaubten.

In der 56. Minute sorgte eine Flanke des zur Pause eingewechselten Kedin-Bosco Muwenge für Gefahr. Doch Mitspieler Hauke Monnerjahn traf den Ball völlig freistehend nicht richtig. Dafür hatte er zwei Minuten später mehr Erfolg. TuRa war in dieser Phase zu passiv. Monnerjahn konnte so auf 1:2 verkürzen. In der 66. Minute zögerte Janek de Buhr zu lange, und sein Schuss wurde noch abgeblockt. Im Nachschuss scheiterte Onno Janßen am Torwart der Gäste. Im direkten Gegenzug verhinderte TuRas Torhüter Hendrik Gossmann gegen Monnerjahn im letzten Augenblick den möglichen Ausgleich.

Ab der 70. Minute fingen sich die Gastgeber wieder, spielten die Kontergelegenheiten jedoch nicht zu Ende. In der Nachspielzeit schoss Onno Janßen eine Hereingabe des gerade erst eingewechselten Timo Mansholt über das Tor. „Die erste Halbzeit war gut, die zweite dann gegen einen kompakten Gegner nicht mehr so“, fasste Trainer Zuidema das Spiel treffend zusammen.

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