Achtelfinale im Bezirkspokal TuRa 07 will in Delmenhorst ins Viertelfinale einziehen
Westrhauderfehn trifft mit Turabdin Mittwoch auf einen unbekannten Gegner. Trainer Michael Zuidema hat aber einen guten „Informanten“. Und im eigenen Kader gibt es einen aufstrebenden Spieler.
Westrhauderfehn - Am Mittwoch wird das Achtelfinale im Fußball-Bezirkspokal eingeläutet. Einer von noch drei im Wettbewerb verbliebenden ostfriesischen Vertretern ist TuRa 07 Westrhauderfehn. Die Mannschaft von Trainer Michael Zuidema reist zum SV Turabdin Delmenhorst. Anstoß ist um 19.30 Uhr.
Der SV Turabdin Delmenhorst (Bezirksliga 2) ist für TuRa-Coach Michael Zuidema mehr oder weniger unbekannt. „Ich gehe von einem spielstarken Gegner aus, werde mich aber noch bei einem ehemaligen Schützling von mir ein wenig schlau machen“, sagt Zuidema. Als Informant dient dabei Daniel Werner. Der ehemalige Spieler von Germania Leer spielt inzwischen beim Delmenhorster Ligarivalen GVO Oldenburg und kassierte am Sonntag gegen den TuRa-Gegner eine 0:3-Niederlage. „Daniel wird mir da sicher das eine oder andere erzählen können“, sagt Zuidema.
Es winkt ein Viertelfinal-Heimspiel
Unabhängig davon peilt der Coach den Einzug in das Viertelfinale an. „Das sind jetzt schon interessante Partien, und wir wollen unbedingt in die nächste Runde. Eine Extra-Motivation ist dabei, dass wir im Viertelfinale ein Heimspiel hätten“, so der TuRa-Coach. Sollte Westrhauderfehn gewinnen, würde man den SV Bad Laer oder den SV Holdorf an der Werftstraße empfangen. Dazu gilt es, an die guten Leistungen aus der Liga anzuknüpfen. „Nach unserer ersten Saisonniederlage war es sehr wichtig, gegen Holtland gleich wieder mit einem Sieg weitergemacht zu haben. Da haben wir gegen einen gut eingestellten Gegner 90 Minuten das Spiel bestimmt. Nach dem Ausgleich, der quasi aus dem Nichts fiel, haben wir noch eine gute Reaktion gezeigt und uns mit dem 2:1 von Janek de Buhr belohnt. Diese Leistung gilt es nun im Pokal zu bestätigen“, sagt Zuidema.
Dabei wird der Trainer wie in der vorherigen Pokalrunde seine Startelf etwas ändern. „Die Jungs, die bislang nicht so oft gespielt haben, haben es sich durch ihre gute Leistungen im Training und auch bei den Spielen verdient. Dadurch werden wir auch noch mal etwas Feuer reinbekommen“, so Zuidema.
Ein Kandidat für einen Platz in der Startelf ist dabei Fabian Wendt. Der Neuzugang von der SG Westoverledingen aus der A-Klasse hatte in der Vorbereitung Pech mit einer Knieverletzung. Diese hat Wendt nun überstanden, und am vergangenen Freitag gegen Holtland durfte der Stürmer zum ersten Mal von Beginn an ran. „Fabian hat seine Sache sehr gut gemacht. Er ist sehr viel gelaufen und hat viel für die Mannschaft gearbeitet. Schade, dass er sich nicht mit einem Tor für seine Leistung belohnen konnte“, sagt Zuidema. „Den Sprung von zwei Ligen hat er auch gut gemeistert. Wir werden in Zukunft noch viel Freude an Fabian haben“, fügt der TuRa-Coach an.