Stuhr BMW schleudert fast in die Ochtum bei Stuhr – Fahrer erst spät gefunden
Vermutlich wegen viel zu hohem Tempo ist ein BMW am Sonntagmorgen fast in der Ochtum gelandet. Der Fahrer ist nach dem Unfall verschwunden, konnte später jedoch gefunden werden.
Offenbar viel zu schnell ist am Sonntagmorgen gegen 7.30 Uhr ein Fahrzeugführer bei Stuhr gefahren. Das Auto – ein silberner BMW der 3er Reihe – war laut Polizeibericht auf der Kladdinger Straße aus Bremen-Grolland in Richtung Alt-Stuhr unterwegs. Wohl wegen viel zu hoher Geschwindigkeit auf der nassen Fahrbahn kam der Fahrer mit dem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte unmittelbar vor der Ochtum-Brücke einen Hang hinab und kam erst durch den Aufprall gegen einen Baum zum Stehen – kurz vor dem Fluss.
Noch vor Eintreffen der durch einen Zeugen alarmierten Rettungskräfte und der Polizei entfernte sich der Fahrzeugführer in unbekannte Richtung. Sofort eingeleitete Such-und Fahndungsmaßnahmen verliefen zunächst erfolglos. Ein örtliches Abschleppunternehmen barg den Wagen. Am Pkw, an dem Baum und an zwei Straßenschildern ist ein geschätzter Gesamtschaden von 5000 Euro entstanden.
Wie die Polizei am Montag in einer weiteren Mitteilung bekannt gab, konnten die Beamten den Halter des Wagens im Laufe des Sonntags an seiner Wohnanschrift antreffen. Aufgrund der ersten Ermittlungen und Zeugenaussagen ist der 20-jährige Halter den Wagen auch zur Unfallzeit gefahren.
Nach dem Unfall sind der Fahrer und mindestens zwei weitere Personen zu Fuß geflüchtet. Die Personen konnten ebenfalls von der Polizei ermittelt werden. Sie wurden durch den Unfall leicht verletzt und begeben sich selbständig zu Arzt.
Der 20-jährige Fahrer und Halter des Autos stand nach Angaben der Polizei vermutlich zur Unfallzeit unter Alkoholeinfluss. Er musste eine Blutprobe abgeben. Die Ermittlungen zur Unfallursache und den Fluchtgründen dauern an.