Hamburg  Kritik an Sicherheitskonzept des Airports Hamburg: Möchte nicht im Hochsicherheitstrakt leben

Jan Schönstedt
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Von Jan Schönstedt
| 05.11.2023 15:38 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
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Die Geiselnahme in Hamburg hat ein gutes Ende genommen. Doch schon während des Einsatzes wurde Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen laut. Zu Recht? Unser Autor meint nein. Eine absolute Sicherheit werde es nie geben können.

Als vor wenigen Wochen Klimaaktivisten auf das Rollfeld des Hamburger Flughafens gelangten, war der Aufschrei groß. Es hagelte Kritik am Sicherheitskonzept des Airports. Klar, dass diese Stimmen angesichts der Geiselnahme jetzt wieder laut werden.

Die Polizeigewerkschaft fordert einen deutlich besseren Schutz von Flughäfen. Im Gegensatz zu Weihnachtsmärkten, die mit Betonbarrikaden geschützt würden, seien die Sicherheitsvorkehrungen der Flughafenbetreiber „stiefmütterlich“.

Die Kritik ist ebenso erwartbar, wie nachvollziehbar. Aber wo fängt man an und wo hört man auf? Wenn die Flughäfen hochgerüstet werden, was heißt das für Bahnhöfe, Bushaltestellen und andere öffentliche Plätze?

Erfahren Sie alles zur Geiselnahme am Hamburger Flughafen in unserem Liveblog.

Kriminelle werden immer Mittel und Wege finden, Absperrungen zu überwinden – da kann der Zaun rund ums Flughafengelände noch so verstärkt werden. Eine absolute Sicherheit wird es nie geben. Und wir müssen uns auch die Frage stellen, ob wir überhaupt in einem Hochsicherheitstrakt leben wollen. Ich möchte das nicht.

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