Hamburg  Diese Beamten bekommen 2024 eine höhere Besoldung – so viel mehr Geld gibt es

Jakob Patzke
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Von Jakob Patzke
| 17.11.2023 11:37 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Beamte können sich im kommenden Jahr auf mehr Geld freuen. Foto: dpa/Patrick Pleul
Beamte können sich im kommenden Jahr auf mehr Geld freuen. Foto: dpa/Patrick Pleul
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Die Bundesregierung hat den Weg für eine höhere Beamtenbesoldung freigemacht. Wie stark die Gehälter im kommenden Jahr steigen und wer profitiert.

Bundesbeamte, Richter und Soldaten in Deutschland erhalten ab dem kommenden Jahr eine höhere Besoldung. Ab dem 1. März 2024 sollen die Grundgehälter um 5,3 Prozent steigen, zusätzlich gibt es einen monatlichen Sockelbetrag von 200 Euro. Dabei handelt es sich um einen Betrag, der einmalig an alle Beschäftigten einheitlich ausgezahlt wird.

Hinzu kommt die Inflationsprämie, die Beamte in mehreren Einmalzahlungen von insgesamt 3000 Euro erhalten. Dies hat zur Folge, dass unter anderem auch das Bundeskabinett um Kanzler Olaf Scholz (SPD) die Prämie erhält.

Weiterlesen: Warum Pensionäre eine Inflationsprämie bekommen sollen – und Rentner nicht

Die Erhöhung des Soldes geht zurück auf einen vereinbarten Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst aus dem Frühjahr. In der vergangenen Nacht hatte der Bundestag den entsprechenden Beschluss dann formal verabschiedet. Auch Pensionäre sollen profitieren.

Die Grünen-Politikerin Irene Mihalic begrüßte die Besoldungserhöhung und sprach von „echter Wertschätzung“. „Die Beamtinnen und Beamten, die in ihren Jobs hohe Belastungen zu schultern haben und teilweise ihr Leben oder ihre Gesundheit riskieren, haben nichts von salbungsvollen Sonntagsreden, die ihre wichtige Rolle beschreiben, wenn sich diese Wertschätzung nicht auch konkret im Einkommen widerspiegelt, und zwar sowohl vor als auch nach der Pensionierung“, so Mihalic gegenüber „Welt“.

Liebe Leserinnen und Leser, in einer vorherigen Version des Artikels wurde lediglich am Ende des Textes erwähnt, dass sich die höhere Besoldung auf Bundesbeamte, Richter und Soldaten bezieht. Dadurch kam es zu dem Missverständnis, dass die höhere Besoldung für alle Beamten gilt. Wir haben die entsprechende Stelle daher präzisiert.

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