Hamburg Pünktliche Weihnachtspost: Bis wann Sie Briefe und Pakete spätestens absenden müssen
Geschenke, Briefe und Karten per Post – das gehört für viele an Weihnachten dazu. Damit das Paket den Empfänger auch pünktlich erreicht, gelten Fristen. Das müssen Sie wissen.
Wer möchte, dass seine Weihnachtspost pünktlich zu den Feiertagen beim Beschenkten landet, sollte einige Dinge beachten. Versanddienstleister geben Tipps für Pakete und Briefe.
Deutsche Post/DHL: Wer seine Inlandssendung rechtzeitig bis Mittwoch, 20. Dezember, in einer Post-Annahmestelle oder einer Packstation abgibt, der kann davon ausgehen, dass das Paket auch wirklich bis Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum des Empfängers landet. Wer auf den Express-Versand setzt, kann sich dafür noch einen Tag länger Zeit lassen. Briefe und Postkarten sollten spätestens bis Donnerstag, 21. Dezember, abgegeben werden.
Hermes: Wer sein Paket mit Hermes versenden will, sollte dieses bis Dienstag, 19. Dezember, 12 Uhr, in einer Filiale abgeben. An diesem Tag endet auch die Frist für die Abholung von Reisegepäck und Paketen an der Haustür. Eine Übersicht gibt es auf der Webseite des Unternehmens.
DPD: Bei DPD erreicht das Paket rechtzeitig das Ziel, wenn es bis Mittwoch, 20. Dezember, 12 Uhr, aufgegeben wird. Bei Expresssendungen endet die Frist am Freitag, 22. Dezember, 12 Uhr.
GLS: Beim Paketdienstleister GLS endet die Frist für Inlandssendungen am Mittwoch, 20. Dezember, 12 Uhr. Wessen Paket rechtzeitig im benachbarten EU-Ausland ankommen soll, sollte es bis Dienstag, 19. Dezember, 12 Uhr, abgeben.
Damit das Präsent schon bei der Übergabe durch den Paketboten hübsch aussieht, verziert so mancher die Kartons. Das ist allerdings keine gute Idee. Denn in einer solchen Sonderverpackung kann die Post das Paket nicht über die Sortieranlagen des Verteilzentrums laufen lassen, teilt DHL-Pressesprecherin Sarah Preuß mit.
Weil Schnüre und Folie zu Beschädigungen an Anlage und Paket führen könnten, müssen solche Sendungen von Hand bearbeitet werden. Diesen Extra-Aufwand lässt sich der Paketdienstleister mit einem Sperrgutaufschlag vergüten. Ebenfalls fällig wird der Zuschlag, wenn das Paket nicht quaderförmig ist oder Teile vom Paket abstehen.
Wer möchte, dass das Paket auch wirklich sicher ankommt, sollte zudem darauf achten, dass der Paketinhalt von einer stabilen Kartonage umgeben wird. Sendungen können nämlich während des Transports Stößen und widrigen Witterungsbedingungen ausgesetzt sein. Alte Versandlabels sollten unbedingt entfernt, die gewünschte Adresse gut lesbar aufgebracht werden.
Die Frankierung sollte ausreichend bemessen sein, also zum Gewicht, den Sendungsmaßen, den Verpackungsbesonderheiten und dem Bestimmungsland passen, so Preuß.
Mit Material von dpa