Landwirte protestieren  Bauern planen Sternfahrt nach Oldenburg

| | 19.12.2023 17:04 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Landwirte fahren mit ihren Traktoren am Montag, 18. Dezember, im Schritttempo über die Bundesstraße 4 bei Uelzen. So ähnlich könnte es auch am Mittwoch, 20. Dezember, in und um Oldenburg aussehen. Foto: Schulze/DPA
Landwirte fahren mit ihren Traktoren am Montag, 18. Dezember, im Schritttempo über die Bundesstraße 4 bei Uelzen. So ähnlich könnte es auch am Mittwoch, 20. Dezember, in und um Oldenburg aussehen. Foto: Schulze/DPA
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Ihren geballten Ärger über die Sparpläne aus Berlin wollen Landwirte aus dem Nordwesten jetzt auch nach Oldenburg tragen.

Ostfriesland/Oldenburg - Der Frust der Bauern bricht sich weiter Bahn. Mit einer Sternfahrt zum Weihnachtsmarkt in Oldenburg wollen Landwirte aus dem Nordwesten am Mittwoch, 20. Dezember, erneut ihren Unmut über die von der Ampel-Koalition geplante Streichung von Steuervergünstigungen für die Landwirtschaft deutlich machen. Wer nach Oldenburg muss, sollte sich daher auf mögliche Verkehrsbehinderungen gefasst machen.

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Der Aufruf dazu laufe über WhatsApp-Kanäle, bestätigte Jens Soeken vom Verein Land schafft Verbindung (LSV) Ostfriesland im Gespräch mit unserer Redaktion. Wer hinter dem Aufruf stecke, sei nicht eindeutig zu erkennen. Erwartet werden Teilnehmer aus Cloppenburg, Oldenburg, der Wesermarsch, aus dem Ammerland und natürlich aus Ostfriesland, war aus unterrichteten Kreisen zu erfahren. Gegen 11 Uhr wollten die Bauern in Oldenburg eintreffen, hieß es. Eine Kundgebung sei nicht geplant.

Soeken selbst beteiligt sich an der Sternfahrt nach Oldenburg. „So wie es derzeit geschieht, kann man mit uns Landwirten nicht umspringen“, ärgert er sich. Großstädte wie Oldenburg - und nicht Leer oder Aurich - seien der richtige Adressat für den Protest der Bauern. „Wir als Landbevölkerung müssen deutlich machen, dass es so nicht geht.“ Es sei „krass“, was gerade auf dem Rücken der Landbevölkerung abgeladen werde. Dennoch, betont Soeken, sei selbstverständlich ein friedlicher Protest geplant.