Ausstrahlung am Wochenende Neuer Friesland-Krimi – das verbirgt sich wirklich hinter den Drehorten
Ein neuer Teil des beliebten Friesland-Krimis läuft am Sonnabend im ZDF. Wir haben uns die Drehorte in Leer und Umgebung genau angeschaut und verraten, was wirklich dahinter steckt.
Leer - „Feuerteufel“ heißt die neue Folge des ZDF-Friesland-Krimis, die am Wochenende im Zweiten läuft. Eine Serie von Bränden erschüttert die Stadt Leer. Immer wieder stehen Scheunen in Flammen. Als dann bei einem der Feuer ein alteingesessener, aber unbeliebter Bauer zu Tode kommt, wird die Sache ungemütlich. Der Mann war zuvor noch sturzbetrunken auf dem Dorffest herumgetorkelt. Die beiden Polizisten Süher Özlügül (Sophie Dal) und Henk Cassens (Maxim Mehmet) beginnen mit ihren Ermittlungen und stoßen schnell auf Widerstände.
Zu allem Überfluss scheint Cassens nicht ganz bei der Sache zu sein. Fast scheint es so, als würde er die Spurensuche seiner Kollegin sabotieren. Was genau dahinter steckt, erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer am Sonnabend, 23. Dezember 2023, ab 20.15 Uhr im ZDF. Schon jetzt ist die neue Folge des Friesland-Krimis online in der Mediathek abrufbar.
Wer sich auch abseits des Bildschirms für die Friesland-Krimis interessiert, wird in der Stadt Leer fündig. Die Filmkulissen sind dort ein beliebter Anziehungspunkt – besonders für Touristen. Doch nicht alles ist in Wirklichkeit so, wie es im Fernsehen gezeigt wird. Die Redaktion verrät, was sich wirklich hinter den Drehorten verbirgt.
Bibliothek wird zum Polizeipräsidium
„Die Bibliothek bleibt während der Dreharbeiten aber geöffnet“, sagte Helga Janßen-Türk, Mitarbeiterin der Bibliothek, im vergangenen Jahr, als dort für die aktuelle Folge das Filmteam anrückte. Manchmal müssten die Kunden während gefilmt wird zwar ein paar Minuten warten, aber das sei für die meisten kein Problem. „Manche Leute kommen sogar extra dafür her“, so Janßen-Türk. Die Innenaufnahmen dagegen werden in einem Kölner Studio gedreht. „Wenn man genau hinsieht, findet man zahlreiche Requisiten in der Polizeistation, die mit Leer in Verbindung stehen“, verriet Martina Salie vom Leeraner Stadtmarketing damals. Das seien beispielsweise Poster, Tischbanner und Wappenteller an der Wand.
Von der Frittenbude zur Apotheke
Seit einigen Folgen wird die „Frittenzeit“ an der Ecke Rathausstraße/Brunnenstraße als Außenkulisse für die Apotheke von Insa Scherzinger genutzt. Auch in „Feuerteufel“ wird sie eine wichtige Rolle spielen.
Im Bestattungsinstitut werden Immobilien verkauft
Andauernd kämen Fans der Krimi-Reihe vorbei, um Fotos zu machen. „Wir werden immer wieder gefragt, ob es das Bestattungsinstitut und den Keller hier wirklich gibt“, so Zimmerling. Das müsse verneint werden. „Wir haben nicht einmal einen normalen Keller“, sagte er lachend.
Hafenspeicher beliebter Ort bei Schauspielern
Ausflug ins Rheiderland
Die Dreharbeiten führten das Filmteam für den Streifen dieses Mal auch ins Rheiderland. So steht im Hafen von Weener die Fischbude, an der gefilmt wurde. In der Serie ist sie allerdings am Hafen von Leer verortet. Außerdem werden die Ermittler auf dem Bildschirm in Bunde in Aktion zu sehen sein: „Zwei Höfe dort werden zu Tatorten“, teilte die Produktionsfirma vor den Dreharbeiten mit. Welche genau das sind, wollte sie allerdings nicht verraten.
Mit Material der dpa