Leer legt nach Germania-Neuzugang spielte schon gegen Cristiano Ronaldo
Fußball-Bezirksligist Germania Leer will es in dieser Spielzeit wissen. Am Mittwoch präsentierte die neue sportliche Führung noch drei Neuzugänge, einer davon spielte schon gegen Cristiano Ronaldo.
Leer - Die neue sportliche Leitung von Fußball-Bezirksligist Germania Leer, Vitali Daniltschenko (1. + 2. Herren) und Necmettin Celik (Jugendarbeit), gab am Mittwoch auf einer Pressekonferenz gleich einige Personalien bekannt. Torhüter Maxim Popa (SG Collinghorst-Rajen, 22 Jahre), der defensive Mittelfeldspieler Egor Chesnokov (Elektron, Russland, 22 Jahre) und der offensive Mittelfeldspieler Eugeniu Gliga (FC Sheriff, Moladawien, 22 Jahre) wechseln nach Leer.
Wobei Eugeniu Gliga die beeindruckendste Vita zu verzeichnen hat.
Özdemir träumt vom Doppelaufstieg
Während Torhüter Popa als dritter Keeper verpflichtet wurde und ebenso wie Egor Chesnokov in erster Linie bei Kickers Leer/Germania II zum Einsatz kommen sollen, ist Gliga natürlich fürs Bezirksliga-Team vorgesehen. Dass die Germanen nach diesen Verpflichtungen ihre sportlichen Ambitionen noch einmal unterstreichen, wollen die Verantwortlichen auch gar nicht verhehlen. „Wir träumen von einem Doppelaufstieg, und manchmal werden Träume ja auch wahr“, erklärte Ferhat Özedmir, 2. Vorsitzender bei der Germania und Chef von Kickers Leer. Germania liegt bei einem Spiel weniger nur einen Zähler hinter Bezirksliga-Tabellenführer TV Bunde, Kickers Leer/Germania II rangiert in der A-Klasse drei Punkte hinter dem SC Rhauderfehn/Langholt.
Vier Spieler werden dem Bezirksliga-Team vorerst nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Langzeitverletzten Nico Steinbach und Joss Pipetz müssen noch länger pausieren, Malte Eden (berufliche Gründe) wird vorerst in der Zweiten Herren spielen, und Zolfaqar Nazari musste aus privaten Gründen in seine Heimat Afghanistan.
Zehn Spieler mit moldawischem Pass
Nach den präsentierten Neuzugängen haben die Germanen damit nun zehn Spieler mit einem moldawischen Pass im Kader. Möglich wurden diese Verpflichtungen durch die Kontakte von Vitali Daniltschenko. Der 36-jährige Unternehmer konnte den Spielern mit seinen diversen Firmen in Deutschland jeweils Jobs organisieren. „Als Fußballer lässt sich in Moldawien nicht das große Geld verdienen. Hier haben sie eine Jobperspektive, können Fußballspielen und möchten natürlich bei Germania auch auf sich aufmerksam machen, um möglicherweise einmal höher zu spielen“, so Daniltschenko. Auch wenn schon einige Vereine auf die bisher für Leer aufspielenden Moldawier aufmerksam wurden, sollen sie auch in der Rückrunde weiter für die Leeraner spielen.