Hamburg  „Sleepy Girl Mocktail“: Was kann das Wundermittel für besseren Schlaf wirklich?

Johannes Kleigrewe
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Von Johannes Kleigrewe
| 25.01.2024 19:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Glaubt man Influencern, dann schläft man dank des „Sleepy Girl Mocktail“ wie ein Stein. Foto: imago images/Pond5 Images
Glaubt man Influencern, dann schläft man dank des „Sleepy Girl Mocktail“ wie ein Stein. Foto: imago images/Pond5 Images
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Das Getränk ist knallig pink und gerade der neue heiße Trend bei TikTok: der „Sleepy Girl Mocktail“. Wer ihn abends trinkt, schläft nachts besser – das versprechen zumindest Influencer. Was ist drin im Schlaftrunk? Und wirkt er tatsächlich?

Manch einer schwört abends auf ein Glas Rotwein, um besser einzuschlafen, andere setzen auf einen heißen Tee. Wem das nicht zusagt, der sollte vielleicht den „Sleepy Girl Mocktail“ probieren. Ohne Alkohol, kalt und fruchtig wird das Getränk in den sozialen Medien gerade als Wundermittel für festen Schlaf angepriesen.

Den Trend zu Mocktails – also Cocktails ohne Alkohol – gibt es schon seit einigen Jahren; und auch der „Dry January“ kommt immer mehr in Mode. Dabei wird den gesamten Monat auf Alkohol verzichtet. Wenn das Alternativgetränk dann noch beim Schlafen hilft, ist der aktuelle Trend schnell erklärt.

Beim Schlaf-Mocktail handelt es sich um ein denkbar einfaches Rezept: Man mischt Sauerkirschsaft mit Mineralwasser. Als Geheimzutat wird dann noch ein Löffel Magnesium eingerührt. Manche Rezepte arbeiten auch mit Limonade, berichtet die „Welt“. Beim Schlafen helfen soll der „Sleepy Girl Mocktail“ aus mehreren Gründen.

Im Kirschsaft ist Melantonin enthalten, das den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert und schlaffördernd wirkt. Zudem ist auch Tryptophan im Saft. Diese essenzielle Aminosäure wird bei Schlafstörungen eingesetzt. Und nicht zuletzt soll auch das Magnesium helfen.

Wenig überraschend lassen sich die Versprechungen, die im Internet gemacht werden, von der Wissenschaft so nicht bestätigen.

Dennoch kann der „Sleepy Girl Mocktail“ beim Schlafen helfen. Denn auch bei dem Mocktail gibt es einen Placebo-Effekt – und alleine der Glauben daran, dass das Getränk wirkt, kann helfen.

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