Unfall in Simonswolde Feuerwehr befreit Person aus Fahrzeugwrack
Die Feuerwehr musste am Freitagabend eine Person aus einem Fahrzeugwrack in Simonswolde befreien. Dabei kam auch neue Technik zum Einsatz.
Simonswolde - Zu einem schweren Verkehrsunfall sind am Freitagabend, gegen 20.10 Uhr, die Feuerwehren aus Simonswolde, Ihlowerfehn, Riepe sowie ein Rüstwagen der Feuerwehr Sandhorst ausgerückt. Im Bereich Oldersumer Straße/Zum Sandwater in Simonswolde waren zwei Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Vier Personen im Alter zwischen 19 und 24 Jahren wurden verletzt, eine von ihnen musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug befreit werden.
Laut Mitteilung der Polizei war eine 19-Jährige aus Jemgum auf der Oldersumer Straße in Richtung Autobahn unterwegs, als ein 19-Jähriger aus Ihlow die Oldersumer Straße mit seinem Wagen überqueren wollte. Beide Autos stießen zusammen.
Eine Person war nach dem Unfall im Fahrzeug eingeschlossen
Wie die Feuerwehr mitteilt, konnte bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte schnell ein Zugang zur eingeschlossenen Person für den Rettungsdienst geschaffen werden. Weitere am Unfall Beteiligte waren nicht eingeschlossen oder eingeklemmt. Diese wurden umgehend durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus verbracht.
Für die noch im Fahrzeug befindliche Person wurde dann eine Rettungstaktik mit dem zuständigen Notarzt abgestimmt. Unter Einsatz von schwerem Gerät wurde die Person aus dem Fahrzeug befreit.
Neue Technik wurde eingesetzt
Dabei kam auch neue Technik zum Einsatz, so die Feuerwehr. Zur Lokalisierung von Airbags, Gurtstraffern, Verstärkungen der Karosserie und für weitere wichtige Informationen wurde ein erst vor wenigen Monaten beschafftes Tablet genutzt. Mit einem darauf befindlichen Programm für Rettungsdatenblätter, wurden den Einsatzkräften, die für das Fahrzeug passenden Daten von der Leitstelle zur Verfügung gestellt. So konnte wertvolle Zeit bei der Erkundung des Fahrzeugs eingespart werden, so die Retter.
Nachdem bei beiden Fahrzeugen die Batterien abgeklemmt und auslaufende Betriebsstoffe abgestreut wurden, konnte die Einsatzstelle nach etwa einer Stunde an die Polizei übergeben werden. Im Einsatz waren neben den genannten Feuerwehren der Rettungsdienst Aurich und Emden sowie die Polizeiinspektion Aurich-Wittmund.