Miami Was Oliver Pocher von seinem Treffen mit Michael Wendler erzählt
Nachdem er Verschwörungstheorien zur Corona-Pandemie verbreitet hatte, wandten sich viele Prominente von Schlagersänger Michael Wendler ab. Nun traf sich Comedian Oliver Pocher mit ihm und erzählte davon ausführlich in seinem Podcast.
Einst duellierten sich Oliver Pocher und Michael Wendler verbal und in Fernsehshows, später galt das Verhältnis zwischen dem Comedian und dem Schlagersänger beinahe als freundschaftlich. Doch Wendlers krude Verschwörungstheorien und umstrittene Aussagen während der Corona-Pandemie führten zum Bruch.
Der Sänger verlor nicht nur seinen Platz in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“, sondern auch Werbeverträge und die Unterstützung von Prominenten. Auch Pocher wandte sich von Wendler ab.
Weiterlesen: Geldstrafe für Michael Wendler: So viel muss der Schlagersänger zahlen
Jetzt kam es zum großen Wiedersehen. Wie er in seinem Podcast „Die Pochers! Frisch recycelt“ erzählt, traf sich Pocher mit Wendler kürzlich in Miami. „Er hat ja mitbekommen, dass ich da war und hat gesagt, willst du nicht mal vorbeikommen. Dann habe ich mich mit ihm getroffen und habe mir mal angehört, was er zu erzählen hat, wie die letzten drei Jahre so für ihn gelaufen sind“, so der Comedian.
Diese seien laut seinem Bericht „unterdurchschnittlich“ gewesen. Pocher habe Wendler auch direkt mit seinen vergangenen Aussagen konfrontiert. „Ich habe ihm gesagt, warum er denn eigentlich so eine Scheiße labert und warum er nicht einmal seine Fresse gehalten hat und dass es niemand interessiert, was er denkt“, erzählte Pocher in seinem Podcast.
„In gewisser Form“ habe der Sänger auch Einsicht gezeigt, sagte Pocher. „Also er wird‘s natürlich so jetzt nicht mehr machen, das ist ja klar irgendwie. Weil er seine Karriere mal komplett in alle Einzelteile zerlegt hat.“ Und Wendler wolle ja auch zurück nach Deutschland und auftreten. Pocher ließ gewisse Sympathien erkennen: „Ich finde ja, dass es einen gewissen Unterhaltungswert hat.“ Er habe Wendler gesagt, er sollte sich in Deutschland „stellen“ und mal „zwei, drei Fragen beantworten“.
Auch interessant: Von Pocher parodiert: So geht Let‘s-Dance-Kandidat Biyon Kattilathu damit um