Sylt „Nord Nord Mord“-Rekordfolge: So erklärt Brix den Krimi-Erfolg
Ostern läuft die „Nord Nord Mord“-Rekordfolge „Sievers und das mörderische Türkis“. Vorher hat Hauptdarsteller Peter Heinrich Brix (Carl Sievers) uns das Erfolgsgeheimnis der ZDF-Krimis erklärt.
Ursprünglich hatte das ZDF für den Ostermontag wohl eine neue „Nord Nord Mord“-Folge geplant. Das jedenfalls wollten findige Beobachter aus Social-Media-Posts des Senders herausgelesen haben. Tatsächlich läuft nun doch eine TV-Krimi-Wiederholung: „Sievers und das mörderische Türkis“.
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Immerhin: Der Fall um einen ermordeten Kunstexperten ist eine Rekordfolge: Bei der Erstausstrahlung im Januar 2022 sahen 10,32 Millionen Zuschauer der Ermittlung von Sievers (Peter Heinrich Brix), Behrendsen (Julia Brendler) und Feldmann (Oliver Wnuk) zu. Solche Werte erreichen sonst nur noch die Münster-„Tatorte“. Kein anderer der mittlerweile 23 „Nord Nord Mord“-Fälle hat je die magische 10-Millionen-Marke geknackt.
Aber trotzdem kann die „Nord Nord Mord“-Quote sich auch sonst sehen lassen. 2023 kam die Reihe auf einen Schnitt von 8,28 Millionen Zuschauern. Nicht weit entfernt vom „Tatort“, der im letzten Jahr durchschnittlich 8,5 Millionen Fans erreichte. Im Gespräch mit unserer Zeitung sagt Hauptdarsteller Peter Heinrich Brix jetzt, worauf er den Erfolg zurückführt: „Ich glaube, es ist auch von uns drei Hauptdarstellern her eine geglückte Konstellation. Die Mischung stimmt; das kann man nicht programmieren.“
In dieses Team reinzustoßen sei für ihn nicht leicht gewesen. In den ersten acht Folgen lag das Sylter Kommissariat schließlich noch in der Hand des Schauspielers Robert Atzorn: „Bestimmt haben viele erstmal skeptisch über den Zaun geguckt. Na, jetzt wollen wir mal sehen, ob der Brix das wohl hinkriegt!“, sagt er über seine Rolle als Atzorns Nachfolger. „Das spürst du. Ich hatte aber gleich mit dem ersten Fall ein sehr schönes Buch.“
Hier sehen Sie den Trailer der „Nord Nord Mord“-Episode „Sievers und das mörderische Türkis“:
In den Dünen findet Hauptkommissar Hinnerk Feldmann erstens ein Auto mit offenen Türen, zweitens eine Leiche. Und in der Gerichtsmedizin finden die Sylter Ermittler dann – drittens – noch etwas anderes, womöglich sogar den entscheidenden Hinweis: Farbpartikel unter dem Fingernagel des Opfers. Das mörderische Türkis, dem der Krimi seinen Titel verdankt.
Der Tote war Kunstexperte und Kurator und hatte sich offenbar gerade mit dem Maler Bitomsky zerstritten. Liegt hier das Motiv für den Mord? Oder hängt das Verbrechen viel eher mit einem Kunstskandal zusammen? Auf ein gefälschtes Gemälde stößt das Team um Kommissar Sievers nämlich auch. Titel des Werks: „Studie in Türkis“!
Bei den Ermittlungen scheuen die Sylter Beamten keine Gefahr: Feldmann bricht sich bei einer Verfolgungsjagd sogar ein Bein. Schlimm für den Polizisten – spannend für die Zuschauer. Oliver Wnuk, den den Kommissar spielt, lässt in den Klinik-Szenen nämlich seine Zehen aus dem Gips hervorwackeln. Die ideale Gelegenheit, um eine große Frage zu prüfen: Hat Wnuk – wie er uns im Fragebogen einmal anvertraute – wirklich einen sechsten Zeh am Fuß?
Sendetermin: „Nord Nord Mord: Sievers und das mörderische Türkis“ läuft am Ostermontag, 1. April, um 20.15 Uhr im ZDF.
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