Hamburg  Mickie Krause entsetzt über mickrige Rente seiner Schlager-Kollegen

Alexander Barklage
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Von Alexander Barklage
| 02.04.2024 14:38 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Zusammen auf der Bühne: Die Schlagerstars Jürgen Drews (l) und Mickie Krause. Foto: dpa/Hendrik Schmidt
Zusammen auf der Bühne: Die Schlagerstars Jürgen Drews (l) und Mickie Krause. Foto: dpa/Hendrik Schmidt
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Während einige Schlagerstars anscheinend nur eine kleine Rente bekommen, hat Ballermann-Star Mickie Krause vorgesorgt und ist erschrocken, wie sorglos seine Kollegen mit der Rentenversorgung umgehen.

Einmal im Jahr bekommt jeder Bürger einen Rentenbescheid, auf dem steht, wie hoch die aktuelle Rente sein würde und wie sie sich bis zum Renteneintrittsalter erhöhen kann. Natürlich bekommen auch die deutschen Schlagerstars so einen Bescheid. Das Portal „schlager.de“ hat bei den Musikern nachgeforscht und zusammengetragen, wie hoch bei einigen von ihnen die Rente ist. Schlagerstar Jürgen Drews hatte 2020 schon einmal verkündet, dass er nur 200 Euro monatlich erhält. „Davon kann ich mit Ramona einmal schön Essen gehen. Das war‘s“, erklärte er. Drews hat jedoch finanziell ausgesorgt und seine Ersparnisse gut angelegt.

Auch Sängerin Ireen Sheer verriet, dass sie nur „eine kleine Rente“ bekomme, sich dennoch aber nicht beschwere und in ihrer Laufbahn genügend gespart habe. Mary Roos offenbarte, dass sie 350 Euro im Monat bekomme. Ihr Kollege Heino hingegen darf sich immerhin über 1635 Euro Rente freuen, erklärte er der „Bild“.

Schlager-Kollege und Ballermann-Star Mickie Krause zeigte sich erschrocken und durchaus entsetzt über die mickrigen Renten. Krause erklärte aber, dass man auch in die Rentenkasse einzahlen muss, wenn man etwas zum Staat zurückbekommen will.

Sänger gelten als Künstler und sind somit selbstständig. Sie zahlen normalerweise in die Künstlersozialkasse (KSK) ein. So wie es auch Mickie Krause seit 1998 macht: „Ich werde 2037 eine gute Rente beziehen“, so Krause, der sich einen kleinen Seitenhieb auf Drews nicht verkneifen konnte: „Künstlersozialkasse? Das kennt der Jürgen gar nicht!“

Besonders wichtig ist es für nicht ganz so erfolgreiche Sänger, in die KSK einzuzahlen (es ist verpflichtend) – ansonsten kann die Rente sehr mager ausfallen. Schlagerstar GG Anderson, der unter anderem auch viele Hits für Roland Kaiser oder auch Thomas Anders geschrieben hat, bekommt laut eigenen Angaben nur 35 Euro Rente. Er war aber zu erfolgreich, er sei auf diese Grundversorgung nicht angewiesen. Viele nicht so bekannte Künstler sind das aber sehr wohl.

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