Hamburg Betrugsmasche per E-Mail: Bei diesen Absendern sollten Sie misstrauisch werden
Ein typisches Vorgehen von Betrügern im Internet ist es, sich als bekanntes Unternehmen auszugeben und in dessen Namen E-Mails zu verschicken. Das Ziel der Kriminellen: Ihre persönlichen Daten. Welche Firmen am häufigsten imitiert werden – und wie Sie solche Fake-E-Mails erkennen.
Haben Sie schon einmal eine E-Mail von DHL bekommen, obwohl Sie kein Paket erwarten? Oder wurde Ihnen per E-Mail schon einmal mit der Schließung eines Microsoft-Kontos gedroht, wenn Sie nicht schnell Ihre Anmeldedaten aktualisieren? Dann liegt der Verdacht nahe, dass es sich hierbei um gefälschte E-Mails mit Betrugsabsicht gehandelt hat.
Allein in Deutschland gab es im vergangenen Jahr nach Angaben des Cybersicherheitsanbieters Kaspersky mehr als 34 Millionen Phishing-Angriffe, also Betrugsversuche, bei denen persönliche Daten gestohlen werden sollten. Viele Kriminelle nutzen hierbei den Weg über gefälschte E-Mails.
Das Perfide bei dieser Betrugsmasche: Die Fälschungen werden immer professioneller, sodass es für den Nutzer immer schwerer wird, den Betrug als solchen zu erkennen. Es lohnt sich also ein Blick darauf, welche Unternehmen am häufigsten für kriminelle Zwecke imitiert werden, um bei der nächsten E-Mail hellhörig zu werden.
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Mit großem Abstand am häufigsten versenden Datendiebe falsche E-Mails im Namen von Microsoft. Das geht aus dem aktuellen „State of Phish Report“ des Cybersicherheitsunternehmens Proofpoint hervor. Weltweit sind Proofpoint 68 Millionen Fälle bekannt, 20 Millionen davon beziehen sich dabei auf das Microsoft-Produkt Office 365.
Danach folgt das Software-Unternehmen Adobe, zu dem unter anderem das bekannte Fotobearbeitungs-Tool Photoshop gehört. Hierbei suggerieren Betrüger oft, dass entsprechende Anmeldedaten bald ablaufen würden und erneuert werden müssten.
Die folgende Statista-Grafik listet die sieben Unternehmen auf, die am häufigsten für den E-Mail-Betrug imitiert werden:
Auch der deutsche Paketdienst DHL sowie der Onlineversandhändler Amazon befinden sich in den Top 7. Gerade für Menschen, die gerne Online-Shopping betreiben, ist das gefährlich. Denn wer viel bestellt und womöglich die Übersicht über seine Paketlieferungen verliert, kann schnell Opfer einer gefälschten Paketverfolgungs-Mail werden. Die Erfahrung hat auch schon einer unserer Redakteure gemacht. Er berichtet, wie er den Betrugsversuch erlebt hat.
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Damit man nicht auf gefälschte E-Mails hereinfällt, geben das Bundeskriminalamt und Kaspersky Tipps zum Schutz. Die folgenden Dinge sollten Sie beachten: