Osnabrück  CDU-Mann Ploß wirft Daniel Günther „Verharmlosung von Linksextremismus“ vor

Lucas Wiegelmann
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Von Lucas Wiegelmann
| 03.05.2024 12:10 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Der Vorsitzende der Hamburger CDU-Landesgruppe im Bundestag, Christoph Ploß Foto: dpa/Britta Pedersen
Der Vorsitzende der Hamburger CDU-Landesgruppe im Bundestag, Christoph Ploß Foto: dpa/Britta Pedersen
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Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) plädiert für einen offeneren Umgang seiner Partei mit der Linkspartei. Sein Parteifreund, der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß, reagiert scharf.

Der Hamburger CDU-Politiker und Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß hat seine Partei vor einem offeneren Umgang mit der Linkspartei gewarnt. „Eine Zusammenarbeit mit der SED-Nachfolgepartei ,Die Linke‘ ist nicht nur aus historischen Gründen falsch, sondern auch aus politischen. Die Verharmlosung von Linksextremismus, eine Anti-Europa- und Anti-Nato-Politik oder offene Grenzen sind genau, was unser Land nicht braucht“, sagte Ploß im Gespräch mit dieser Redaktion.

Der Vorsitzende der Hamburger CDU-Landesgruppe im Bundestag reagierte auf Äußerungen des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU), der sich für eine weniger scharfe Abgrenzung der Union von der Linkspartei im Vergleich zur AfD ausgesprochen hatte.   „Gerade in diesen von Populismus und Polarisierung geprägten Zeiten sollte die CDU eine klare Haltung gegenüber AfD und Linkspartei zeigen“, so Ploß.

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