Einsatz in der Nacht  Feuerwehren rückten zu Schuppenbrand in Flachsmeer aus

Carsten Ammermann Deike Terhorst
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Von Carsten Ammermann und Deike Terhorst
| 28.05.2024 02:37 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Einsatzkräfte legten einen Schaumteppich über den durch das Feuer zerstörten Schuppen, um letzte Glutnester zu ersticken. Foto: Bruns/Feuerwehr
Die Einsatzkräfte legten einen Schaumteppich über den durch das Feuer zerstörten Schuppen, um letzte Glutnester zu ersticken. Foto: Bruns/Feuerwehr
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Als die ersten Einsatzkräfte in der Nacht zu Dienstag im Jägerweg in Flachsmeer eintrafen, stand die Halle, in der auch landwirtschaftliche Fahrzeuge standen, bereits in Vollbrand.

Flachsmeer/Völlenerkönigsfehn/Steenfelde - Die Feuerwehren aus Flachsmeer, Völlenerkönigsfehn und Steenfelde sind in der Nacht zum Dienstag, 28. Mai 2024, zu einem größeren Schuppenbrand in Flachsmeer ausgerückt. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Flachsmeer im Jägerweg eintrafen, stand der 1200 Quadratmeter Lagerunterstand bereits in Vollbrand. Nach Auskunft von Markus Bruns, Pressesprecher der Westoverledinger Feuerwehren, wurde daraufhin die Alarmstufe erhöht. Alarmiert wurden auch die Wehren aus Völlenerkönigsfehn und Steenfelde.

Zum Einsatz kamen auch sogenannte Einreißhaken, mit denen die Einsatzkräfte das Dach des Schuppens einrissen. Foto: Bruns/Feuerwehr
Zum Einsatz kamen auch sogenannte Einreißhaken, mit denen die Einsatzkräfte das Dach des Schuppens einrissen. Foto: Bruns/Feuerwehr

Wie die Polizei am Dienstagvormittag mitteilte, befanden sich diverse selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Traktoren, ein Motorradgespann und weitere Werkzeuge in dem Schuppen, die durch das Feuer zerstört wurden.

Rund 80 Einsatzkräfte kämpften in der Nacht gegen die Flammen. Die Feuerwehrleute legten einen Schaumteppich über den durch das Feuer zerstörten großen Schuppen, um letzte Glutnester zu ersticken. Vor Ort waren auch Mitglieder der Informations- und Kommunikationsgruppe sowie die Hygienegruppe der Westoverledinger Feuerwehr. Die EWE war ebenfalls vor Ort, um den Strom abzustellen. Auch die SEG Florian der Malteser Rhauderfehn-Bockhorst wurde gerufen. Während des Einsatzes wurde der Logistikzug des Landkreises Leer nachalarmiert, um die Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken und mit Essen zu versorgen.

Als die Feuerwehren am Einsatzort eintrafen, stand der große Schuppen bereits in Vollbrand. Foto: Bruns/Feuerwehr
Als die Feuerwehren am Einsatzort eintrafen, stand der große Schuppen bereits in Vollbrand. Foto: Bruns/Feuerwehr

Gegen 4 Uhr war das Feuer komplett gelöscht. Nach Auskunft der Leeraner Polizei haben spezialisierte Tatortkräfte der Leeraner Polizei den Brandort vor Ort aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet. „Die Brandursache ist derzeit nicht geklärt“, teilte Svenia Temmen, Pressesprecherin der Polizei, mit. Der Schaden wird auf einen sechsstelligen Betrag eingeschätzt. Der Brandort wurde vorläufig beschlagnahmt.

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