Sieg in Damme  Firrel schafft historischen Sprung ins Bezirkspokal-Finale

| | 04.06.2024 22:27 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Manuel Suda erzielte das Siegtor. Foto: Doden
Manuel Suda erzielte das Siegtor. Foto: Doden
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Der Landesligist tat sich beim Bezirksligisten schwer. Die Ostfriesen gerieten gar in Rückstand. Das Siegtor erzielte ein Joker.

Damme - Die Fußballer von GW Firrel haben am Samstag eine historische Chance. Neun Jahre nach der 0:2-Endspielniederlage gegen den Haselünner SV haben sie erneut die Möglichkeit auf den ersten Bezirkspokalsieg der Vereinsgeschichte. Durch einen 2:1-Sieg am Dienstag bei RW Damme glückte ihnen der Sprung ins Finale. Dort sind sie am Samstag (16 Uhr) Gastgeber gegen den Landesliga-Vizemeister SV Holthausen/Biene. Um das große Fußballfest zu erreichen, bedurfte es aber Schwerstarbeit in Damme.

So schwärmte der GW-Vorsitzende Johannes Poppen zur Pause nur vom Gegner. „Die Anlage mit zwei Kunstrasenplätzen ist vom Feinsten“, lobte er die Ausstattung des Bezirksligisten. Die Spielweise imponierte ihm ebenfalls. „Damme ist griffiger und hatte mehr Chancen als wir.“

Glanztat von Hellmers

Vor mehr als 500 Zuschauern agierte der Bezirksligist von der 1. Minute an mutig und offensiv. „Da haben wir uns mächtig schwer getan“, sagte Poppen. So kamen die Gäste, bei denen zunächst Torjäger Steef Borgman ebenso auf der Bank saß wie Manuel Suda, in der ersten Halbzeit nur zu einer Mini-Chance von Lasse Härtel. Auf der anderen Seite gab es häufiger Strafraumszenen. In der 37. Minute lag das 1:0 in der Luft. Doch GW-Torhüter Jann Hellmers hielt einen Schuss aus neun Metern bravourös.

In der zweiten Halbzeit belohnte Florian Geller die couragierte Vorstellung der Gastgeber mit dem 1:0 in der 60. Minute. Nur wenig später jubelten dann die Gäste. Nach einer weiten Flanke schraubte sich Tim Schouwer in die Höhe und köpfte wunderschön zum 1:1 ins Netz. Damit krönte der Defensiv-Stratege seinen ersten Startelfeinsatz nach langer Verletzungspause. Kurz danach wechselten die Firreler Manuel Suda ein. Der bedankte sich elf Minuten später mit dem 2:1-Siegtor. Nach einem herrlichen Zuspiel stand er allein vor dem RW-Torhüter und vollendete souverän.

Danach hatten die Gäste noch bange Minuten zu überstehen, doch sie überstanden die RW-Schlussoffensive schadlos und rissen beim Abpfiff nach 97 Minuten jubelnd die Arme in die Höhe. „Wir haben es zweite Hälfte besser gemacht“, sagte Poppen. „Aber Damme war ein äußerst starker Gegner.“

Firrel: Hellmers, Schouwer, Dierks, Steinhauser (70. J. Grotlüschen; 84. Borgman), Karius, Janßen (70. Suda), Gereke, Härtel, Olbrys, Koch, Rein. Grotlüschen.

Tore: 1:0 Geller (60.), 1:1 Schouwer (63.), 1:2 Suda (81.).

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