Wettbewerb gewonnen  Bundespräsident zeichnet Emder Gymnasium aus

| 13.06.2024 08:33 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Die Schüler des Max-Windmüller-Gymnasiums in Emden und ihr Lehrer Kai Gembler freuen sich über die Auszeichnung. Sie wird ihnen am 18. Juni durch Bundesentwicklungshilfeministerin Svenja Schulze und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen. Foto: Privat
Die Schüler des Max-Windmüller-Gymnasiums in Emden und ihr Lehrer Kai Gembler freuen sich über die Auszeichnung. Sie wird ihnen am 18. Juni durch Bundesentwicklungshilfeministerin Svenja Schulze und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen. Foto: Privat
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Das Max-Windmüller-Gymnasium in Emden hat den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik gewonnen. Es ist einer der renommiertesten Preise der Bundesrepublik.

Emden - Große Freude am Max-Windmüller-Gymnasium in Emden: Die Schule hat den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik gewonnen und wird nun am 18. Juni in Berlin ausgezeichnet. Damit gehört das Max zu einer von bundesweit fünf Schulen, die mit dem Schulpreis geehrt werden – einem der renommiertesten Preise in der Bundesrepublik. Überreicht wird die Auszeichnung durch Bundesentwicklungshilfeministerin Svenja Schulze und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Schirmherr des Wettbewerbes, der in diesem Jahr unter dem Motto „Globaler Kurswechsel: Sei du selbst die Veränderung!“ durchgeführt wurde.

Fokus liegt auf Menschenrechts -und Demokratiebildung

Seit dem Schuljahr 2003/2004 findet der Wettbewerb alle zwei Jahre statt und verfolgt das Ziel, den Lernbereich Globale Entwicklung im Unterricht aller Jahrgangsstufen und Schulformen zu verankern und Kinder und Jugendliche für die Themen der Einen Welt zu sensibilisieren und zu aktivieren. Ausgezeichnet wird das Max für seine zukunftsorientierte Ausrichtung, wie die Wettbewerbsleitung mitteilt: „Als Unesco-, Umwelt- und Europaschule unterhält das Gymnasium Kontakte und Partnerschaften zu Schulen auf dem ganzen Globus, die sich zunehmend auf globale Themen und Bildung für nachhaltige Entwicklung konzentrieren.“

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die uns in unserer Arbeit der vergangenen Jahre bestätigt“, so Schulleiter Frank Tapper. Besonders wurden dabei zwei Schwerpunkte der Arbeit der Schule hervorgehoben: Mit Projekten wie dem „Straßenkind für einen Tag“, dem „Red Hand Day“ sowie als „Zweitzeugen“-Schule legt sie zum einen dem Fokus auf Menschenrechts- und Demokratiebildungsmaßnahmen. Zum anderen fördert sie explizit Klima- und Umweltbildung. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch die vielfältige Unterrichtsgestaltung und ihr breites Partizipationsangebots an die Schüler*innen aus, heißt es in der Mitteilung der Schule.

Das überzeugte die Jury

Vor der endgültigen Zuerkennung des Preises überzeugte sich das Team des Wettbewerbs vor Ort von den Aktivitäten des Max. In Interviews mit dem Schulleiter, Lehrern und Schülern wurde die Bewerbung überprüft – mit einem sehr positiven Ergebnis. Die systemische Integration von globalen gegenwarts- und zukunftsbezogenen Themenstellungen sowie die vielen Austauschprogramme ermöglichten es Kindern und Jugendlichen am Max-Windmüller-Gymnasium, sich zu aktiv handelnden Weltbürger*innen zu entwickeln, heißt es.

Kurz vor den Ferien wird sich eine Delegation des Max auf den Weg nach Berlin machen: Nach einem umfangreichen Rahmenprogramm am Vortag, findet die Verleihung am Dienstag, 18. Juni, von 11 bis 13 Uhr statt. Moderiert werden beide Veranstaltungen von Ralph Caspers. Die Schulgemeinschaft, Familien, Freunde und alle Interessierten können die Preisverleihung digital miterleben, denn die Veranstaltung wird live per Stream übertragen.

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