Programm der Kulturnacht Leeraner Altstadtkirchen werden wieder zu Konzertsälen

Käthe Dübbel
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Von Käthe Dübbel
| 13.06.2024 15:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
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Besonderes für Ohren und Augen bot bei der Kulturnacht der Altstadtkirchen im Jahr 2022 der Handglockenchor aus Pilsum. Foto: Dübbel/Archiv
Besonderes für Ohren und Augen bot bei der Kulturnacht der Altstadtkirchen im Jahr 2022 der Handglockenchor aus Pilsum. Foto: Dübbel/Archiv
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Konzerte statt Gottesdienste: Bald ist wieder Kulturnacht der Altstadtkirchen in Leer. Erstmals ist auch die Mennonitenkirche mit dabei. Das sind die Infos zum Programm.

Leer - Es wird wieder musikalisch vor der Kanzel: Die Kulturnacht der Altstadtkirchen von Leer findet am Freitag, 21. Juni 2024, statt – und zwar zum mittlerweile 20. Mal. Erstmals wird sich auch die Mennonitenkirche beteiligen und das bislang schon bunte Unterhaltungsangebot der Lutherkirche, der Kirche St. Michael und der Großen Kirche damit noch erweitert. Von 19.30 Uhr am Freitag bis 1 Uhr am Sonnabend können Besucherinnen und Besucher die vielseitigen Darbietungen genießen.

„Die Kulturnacht hat sich seit 2004 zu einem besonderen kulturellen Ereignis in Leer mit großer Ausstrahlung auch in die Umgegend entwickelt“, sagte Stadtpastor Ralph Knöfler von der Lutherkirchengemeinde im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Mitwirkenden kämen aus der Region und zeigten deren musikalische Vielfalt auf. Über das Programm informierten nun der Stadtpastor, Pastorin Carolin Springer von der Reformierten Gemeinde, Michael Fischer, Pastoraler Koordinator der katholischen Pfarreiengemeinschaft, sowie für die Mennonitengemeinde Martin Kaminski, Pastor der nordwestdeutschen Mennonitengemeinden, Ingo Jansen vom Vorstand des Fördervereins „Freunde der Mennonitenkirche Leer“ und Kirchenrätin Insa Jansen.

Über das Programm der Kulturnacht informierten (von links) Stadtpastor Ralph Knöfler, Michael Fischer (Pastoraler Koordinator der katholischen Pfarreiengemeinschaft), Pastorin Carolin Springer sowie Mennoniten-Pastor Martin Kaminski, Kirchenrätin Insa Jansen und Ingo Jansen vom Vorstand des Fördervereins „Freunde der Mennonitenkirche Leer“. Foto: Dübbel
Über das Programm der Kulturnacht informierten (von links) Stadtpastor Ralph Knöfler, Michael Fischer (Pastoraler Koordinator der katholischen Pfarreiengemeinschaft), Pastorin Carolin Springer sowie Mennoniten-Pastor Martin Kaminski, Kirchenrätin Insa Jansen und Ingo Jansen vom Vorstand des Fördervereins „Freunde der Mennonitenkirche Leer“. Foto: Dübbel

Mennoniten freuen sich, dabei zu sein

„Wir freuen uns mega, als Mennoniten nun auch zu diesem ökumenischen Miteinander beizutragen“, betonte Pastor Kaminski. Für die Besucher gelte es jetzt, auch den schönen Weg durch die Altstadt hin zur Faldernstraße zu entdecken.

Schon lange habe die Gemeinde dabei sein wollen und freue sich umso mehr, dass es nun geklappt habe, erklärten Insa und Ingo Jansen. Etwas von dem Programm dort möchte auch Michael Fischer gerne mitbekommen und von der Kirche St. Michael kommend bei den Nachbarn zuhören.

Das Programm: Musik bis in die Nacht

„Gehen Sie nicht zu früh nach Hause!“, diesen Wunsch richtet Pastorin Springer an die Gäste der Kulturnacht, denn in der Großen Kirche ist der Chor „Klangfarben“ erst zwischen 23.15 Uhr und 24 Uhr zu hören. Seit einigen Jahren gibt es außerdem bis 1 Uhr die „Musik für Nachtschwärmer“ im Lutherhaus. Hae Min und Johannes Geßner werden zu dieser späten Stunde singen und spielen.

Weitere Mitwirkende sind: Winfried Dahlke (Orgelmusik); Popchor „Van Hearten“; Chor „Jazz and more“; Pastor und Liedermacher Martin Kaminski, Chor „Da Capo“ Moormerland; Bigband Uwe Heger; Gospelchor „Blue Note“; Pianistin und Sängerin Mimi Kaminski; Duo „Any2“ (Friederike Kleemann: Gesang, Andreas Breer: Gitarre); Kerstin, Birgitt & Bernd (Songs verschiedener Genres), Ralf Papendick & Friends; Tomma Rudolph und Monika Magerl (Flöten) sowie Joachim Gehrold (Orgel); CVJM-Chor „Klangfarben“ Neermoorpolder; Johannes und Hae Min Geßner (Musik für Nachtschwärmer).

Der Eintritt ist kostenlos

Der Eintritt zu allen Darbietungen ist übrigens frei. Pausen bieten Gelegenheit, Geselligkeit zu pflegen. Für das leibliche Wohl gibt es gegen einen Obolus Wein, Wasser und Laugengebäck.

Froh sei man über die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich bereits auf ihren Einsatz freuten, betonten die Sprecher der Gemeinden. Dankbar sei man aber auch für die finanzielle Unterstützung durch die Sparkassen-Kulturstiftung Leer-Wittmund, die helfe, Kosten zu decken.

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