Absage in Aurich Vorerst keine Kunst aus der Sprühdose
Erstes „Graffiti- und Streetart-Festival“ in Aurich wurde abgesagt. Das hatte mit Farbe und Wind zu tun. Ein neuer Termin steht schon.
Aurich - Das für diesen Sonnabend geplante erste „Graffiti- und Streetart-Festival“ in Aurich ist wetterbedingt abgesagt worden. Zehn renommierte Streetart-Künstlerinnen und -künstler aus ganz Norddeutschland waren in der Gastro-Meile im Carolinengang erwartet worden. Auf eigens dafür aufgestellten Leinwänden hätten sie ihre Ideen umsetzen und die so entstandenen Bilder nach der Veranstaltung versteigert werden sollen. Das Geld soll einem guten Zweck zukommen. Auch Interessierte hätten sich als einmal als Sprayer ausprobieren können sollen.
Soweit der Plan. Doch es kam anderes. Das Wetter machte den Organisatoren, darunter die Betreiber der Kneipen „Pinte“, „Kattul“ und „Hirsch“ einen Strich durch die Rechnung. Dabei sei weniger der erwartete Regen als vielmehr der böige Wind das Problem gewesen, erklärt Mitorganisator und Daniel Schmitz („Hirsch“) auf Anfrage dieser Zeitung. Graffiti-Künstler arbeiteten nicht mit Pinsel und Farbe, sondern mit Farbe aus Sprühdosen. Bei Wind lasse sich die nur schwer oder nicht kontrolliert auftragen. „Gerade hier im Carolinengang pfeift der Wind kräftig durch“, sagte Schmitz. Man wollte verhindern, dass Leute plötzlich im Sprühnebel stünden und am Ende ihre Kleidung verunreinigt werde, erklärte er. Daher habe man sich zur Absage entschlossen.
Ersatztermin Anfang August
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Anfang August soll ein neuer Anlauf genommen werden. Als Ersatztermin des für Aurich bisher einmaligen Projekts, mit dem die Attraktivität der Innenstadt gesteigert werden soll, wurde der 3. August festgelegt.