New York  K-Frage der Grünen: Welche Frage Annalena Baerbock nicht beantwortet hat

Alexander Barklage
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Von Alexander Barklage
| 11.07.2024 22:05 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Möchte sich weiter auf ihren Job als Außenministerien konzentrieren. Foto: dpa/Kay Nietfeld
Möchte sich weiter auf ihren Job als Außenministerien konzentrieren. Foto: dpa/Kay Nietfeld
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Außenministerin Baerbock hat darauf verzichtet, die Grünen in den Bundestagswahlkampf zu führen. Die Frage, ob es überhaupt noch eine Kanzlerkandidatur geben sollte, beantwortet sie nicht klar.

Die Grünen-Politikerin Annalena Baerbock hat ihren Verzicht auf die Kanzlerkandidatur ihrer Partei erneut damit begründet, dass ihre Rolle als Außenministerin in den jetzigen Krisenzeiten für sie Priorität hat. „Das Wichtigste, was es in diesen stürmischen Zeiten braucht, ist Sicherheit, Vertrauen und Verlässlichkeit“, sagte sie am Rande des Nato-Gipfels in Washington. 

Baerbock hatte den Verzicht auf eine erneute Kanzlerkandidatur am Mittwoch in einem Interview des US-Senders CNN erklärt. Jetzt gilt Wirtschaftsminister Robert Habeck als wahrscheinlichster Kanzlerkandidat. 

Die Frage, ob die Grünen bei Umfragewerten von 11 bis 13 Prozent überhaupt noch einen Kanzlerkandidaten benennen sollten, beantwortete Baerbock nicht eindeutig. Sie sagte lediglich, dass sich in den knapp 15 Monaten bis zur Bundestagswahl viel verändern könne. Die Wahl in Frankreich habe gezeigt, dass man viel erreichen könne, wenn man kämpft. „Deswegen ist Teamplay in diesen Zeiten so wichtig.“ In diesem Sinne würden jetzt alle weiteren Schritte in den Parteigremien geklärt.

2021 waren die Grünen mit Kanzlerkandidatin Baerbock auf 14,7 Prozent gekommen. Jetzt liegen sie in allen Umfragen teils deutlich darunter. 

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